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Fußbodenheizung: Diese Kosten kommen auf dich zu

Wie hoch können die Fußbodenheizungs-Kosten werden? Wir sagen es dir.

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Heizung nachts abschalten: Ist das wirklich sinnvoll?

Um Energie zu sparen, planen viele im Winter weniger zu heizen. Aber ist es auch sinnvoll, die Heizung nachts komplett abzuschalten? Wir klären auf!

Eine angemessen beheizte Wohnung ist unerlässlich in den frostigen Wintermonaten. Niemand möchte wohl auf einem eisigen Boden herumlaufen, daher bietet sich eine naheliegende Lösung an. Hier erfährst du, welche Fußbodenheizungs-Kosten du erwarten kannst.

Fußbodenheizung Kosten: Teurer, aber nicht so teuer

Grundsätzlich gilt vorab festzuhalten: Allgemein Fußbodenheizungs-Kosten deutlich über dem von herkömmlichen Heizkörpern. Wie die Sparkasse schreibt, können die Preise etwa 25 Prozent teurer sein als bei den bekannten Alternativen. Nichtsdestotrotz gelten sie heute längst nicht mehr als purer Luxus.

Auch sind Montage und Einstellung separate Kostenfaktoren, die du unbedingt im Vorfeld einkalkulieren solltest, damit es kein böses Erwachen bei einem Blick auf deinen Kontostand gibt. Zum Beispiel ist bei einem ganz neuen Gebäude die Demontage des Bodens nicht nötig, ansonsten schon. Gerade im Altbau kann eine Fußbodenheizung kostspielig werden. Unter den richtigen Voraussetzungen (zum Beispiel ein gut isoliertes Haus) rechnet sich die Investition jedoch. Langfristig kannst du von zehn Prozent weniger Heizkosten profitieren, was wiederum viel Geld spart.

Auch gut zu wissen: Du musst dich regelmäßig um deine Anschaffung kümmern. Wir sagen dir, wie du deine Fußbodenheizung in fünf Schritten lüften kannst.

Die richtige Heizung muss es sein

Ein weiterer Aspekt, der deine Ausgaben beeinflussen wird, ist die Wahl der richtigen Fußbodenheizung. Grundsätzlich ist es dir selbst überlassen, für welche du dich entscheidest, wobei du auch Gegebenheiten deiner Wohnung berücksichtigen musst.

Laut heizung.de gilt es aber ganz allgemein, elektrische und warmwasserbetriebene Modelle zu unterscheiden. Erstere kann unabhängig von der restlichen Heizungsanlage verbaut werden, während man Letztere mit dem Heizkreislauf des Gebäudes verbindet. Elektrische Fußbodenheizungen sind stets günstiger und benötigen keine zusätzliche Wartung. Zudem kommen langfristig auch Betriebskosten dazu: Bei einer elektrischen Variante kommen logischerweise die Stromkosten hinzu, bei einer wasserbetriebenen

So viel Geld musst du in die Hand nehmen

Wie haus.de erklärt, können für eine elektrische Version im Durchschnitt 20 bis 50 Euro pro Quadratmeter (qm) nur für die Installation anfallen. Diese setzen sich aus zehn bis 20 Euro für das Material sowie zehn bis 30 Euro für Arbeits- und Montagekosten zusammen.

Bei einer wasserbetriebenen Fußbodenheizung sieht es schon anders aus: Denn hier unterscheidet man nochmals zwischen einem Nass- und einem Trockensystem. Je nachdem, wofür du dich entscheidest, ob eine vorherige Demontage des alten Bodens fällig wird und die Preise verschiedener Dienstleister, können sich die Kosten wie folgt zusammensetzen:

VarianteDemontage des alten BodensKosten der InstallationMaterialGesamtkosten
Nasssystem im Neubaunicht nötig10 bis 15 Euro pro qm30 bis 65 Euro pro qm40 bis 80 Euro pro qm
Nasssystem nachträglich einbauen20 bis 40 Euro pro qm10 bis 15 Euro pro qm30 bis 65 Euro pro qm60 bis 120 Euro pro qm
Trockensystem im Neubaunicht nötig10 bis 15 Euro pro qm60 bis 95 Euro pro qm70 bis 110 Euro pro qm
Trockensystem nachträglich nachrüsten20 bis 40 Euro pro qm10 bis 15 Euro pro qm60 bis 95 Euro pro qm90 bis 150 Euro pro qm

Dies sind nur durchschnittliche Werte, die je nach Fall schwanken können. Bedenke außerdem, dass eine solche Fußbodenheizung, anders als ihr elektrisches Pendant, eine Wartung braucht. Die Preise dafür können zwischen 700 bis 2.500 Euro variieren. Die erste Wartung soll nach zehn Jahren notwendig sein, danach empfiehlt man ein Intervall alle zwei Jahre.

Quellen: Sparkasse, haus.de, heizung.de

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