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Ärger bei der Reise? Laut Verbraucherschützern solltest du eines unbedingt vermeiden

Wer eine Reise antritt oder sich bereits auf einer befindet, könnte unter Umständen Probleme bekommen. In einem solchen Fall soll man eines möglichst vermeiden.

Passagiere an einem Flughafen.
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Nicht nur in den Ferien, sondern ganzjährig planen Menschen neue Reisen. Das allein kann schon zeit- und manchmal nervenaufreibend sein, aber das ist kein Vergleich mit dem Stress, der dann droht, wenn etwas Unvorhergesehenes dazwischenkommt. Verbraucherschützer warnen deshalb, allzu voreilig zu reagieren.

 Bei Reisen: Vorsicht vor falschen Hotlines

Es kann schnell passieren, dass bei einer geplanten oder schon angetretenen Reise etwas schiefläuft. Zum Beispiel kam es jüngst zu zahlreichen Flugausfällen aufgrund von Streiks bei der Lufthansa. Aber auch andere Gründe wie extreme Wetterbedingungen oder technische Probleme können jederzeit eintreten. Dann geht die dringliche Suche nach Hilfe los.

Doch wie das Europäische Verbraucherschutzzentrum Deutschland (EVZ) in einem Informationsartikel aufklärt, sollten Verbraucherinnen und Verbraucher in diesem Fall unbedingt davon absehen, die entsprechenden Hotlines der Fluggesellschaften zu googlen. Tatsächlich lauern im Netz falsche Internetseiten mit ebenso falschen Telefonnummern, um Kundinnen und Kunden in die Falle zu locken.

Auch gut zu wissen: Urlaubszeit ist Betrugszeit. Wer zum Beispiel eine Mail von Booking.com erhält, sollte besser zweimal auf die Absenderadresse schauen.

Kriminelle wollen sensible Daten

Die Verbraucherzentrale warnt davor schon seit Ende letzten Jahres. Die Masche soll aber laut einem neuen Bericht der dpa (via Spiegel) aktuell verstärkt wieder ihre Kreise ziehen. Wer auf sie hereinfällt, wird dann von Kriminellen zur Herausgabe wichtiger Daten genötigt. Dazu zählen persönliche Informationen wie auch Bank- oder Kreditkartendaten.

Auch sollte man tunlichst davon absehen, Programme oder Apps herunterzuladen. Im Idealfall hat man sich die offiziellen Kontaktdaten der jeweiligen Airline schon im Vorfeld notiert. Wer dennoch den Umweg über die Internetsuche gehen muss, sollte dringend auf die URL achten. Im Beispiel der Lufthansa ist die offizielle Webseite Lufthansa.com. Aber betrügerische Seiten haben oft ungewöhnliche Domains.

Ohren auf beim Telefonat

Spätestens bei einem Telefonat sollten Kundinnen und Kunden misstrauisch werden. Das gilt nicht nur für dubiose Aufforderungen, sondern fängt schon vorher an. Denn in der Regel wird man von einer Stimme vom Band und einer Warteschleife begrüßt. Bei den Kriminellen hingegen hat man deutlich schneller einen Menschen am anderen Ende der Leitung.

Geschädigte hätten im schlimmsten Fall nur geringe Chancen, verlorenes Geld zurückzubekommen. Dennoch sollten sie nicht zögern, die eigene Bank darüber zu informieren und ein Chargeback, also eine Rückzahlung, einzufordern. Zusätzlich wird eine Anzeige bei der Polizei empfohlen.

Quellen: Europäisches Verbraucherschutzzentrum Deutschland, dpa (via Spiegel)

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