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E-Bike: Diese Fehler können zum Diebstahl führen

Die Beliebtheit des E-Bikes in Deutschland nimmt weiter zu. Doch auch bei Kriminellen sind die hochpreisigen Räder mit Elektroantrieb sehr begehrt.

Person hält eine Zange. Im Hintergrund steht ein Fahrrad an einer Wand.
© Rainer Fuhrmann - stock.adobe.com

Bosch e-Bike ABS: Das Antiblockier-System für Elektro-Räder // IMTEST

Das eBike ABS von Bosch wurde erst im Sommer vorgestellt. IMTEST hatte nun die Möglichkeit, das Anti-Blockier-System fürs E-Bike zusammen mit Mountainbike-Experte Niels Peter Jensen zu testen.

E-Bikes sind um einiges teurer als herkömmliche Fahrräder und gelten damit als lohnenswertes Diebesgut. Aus diesem Grund sollte das elektrische Zweirad ausreichend gesichert sein. Jedoch können im Alltag schnell Fehler unterlaufen, die den Kriminellen in die Hände spielen. Um einen Diebstahl vorzubeugen oder bei begangener Tat nicht hilflos dazustehen, hat die Polizei nun entsprechende Tipps veröffentlicht.

Abstellort des E-Bikes ist entscheidend

Vor allem sollte das E-Bike nicht gedankenlos überall geparkt werden, denn der Diebstahlsschutz beginnt schon bei der Wahl des Abstellorts. Der ideale Platz ist gut einsehbar, nachts beleuchtet und bietet die Möglichkeit, das Fahrrad an einen festen Gegenstand anzuschließen. Außerdem muss darauf geachtet werden, kein hochwertiges Zubehör wie Tacho, Pumpe, oder Steckbeleuchtung am Fahrzeug zurückzulassen. Auch in Kellern, Garagen oder Treppenhäusern empfiehlt es sich, die Räder immer anzuschließen.

Die Polizei rät zum Kauf massiver Stahlketten- 🛒, Bügel- 🛒 oder Panzerkabelschlösser 🛒 aus hochwertigem Material. Generell sollten Besitzer*innen von Elektrorädern nicht nur eins, sondern mehrere Schlösser einsetzen, um ihr Rad, den Akku oder wertvolle Zubehörteile zu schützen. Denn „viele Elektroräder haben ein Rahmenschloss, das allerdings nicht als Diebstahlschutz reicht. Trotz Sicherung könnten die Räder einfach weggetragen oder sogar auf dem Vorderrad weggerollt werden“, so Dr. Stefanie Hinz, Vorsitzende der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes.

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Polizei empfiehlt Fahrradpass

Auch das Anlegen eines Fahrradpasses darf nicht versäumt oder vernachlässigt werden. Denn damit ein gestohlenes Rad zweifelsfrei identifizieren und zurückgeben werden kann, ist eine individuelle Kennzeichnung sinnvoll. Alle wichtigen Informationen zum E-Bike, wie die Rahmennummer, ein Foto sowie ein Eigentumsnachweis, müssen in dem Radpass notiert und sicher aufbewahrt werden. Viele Händler*innen stellen beim Kauf einen herstellerseitigen oder polizeilichen Fahrradpass aus. Wenn nicht, sollten Kaufende gezielt danach fragen.

Ebenfalls kann es hilfreich einen GPS-Tracker 🛒 für das E-Bike einzurichten. Dieser schickt per SMS einen Alarm, wenn das Fahrrad bewegt wird. Zudem wird der Standort des Rades so ständig ans Handy übermittelt. Wer selbst jedoch mal einen Fahrraddieb auf frischer Tat ertappt, sollte sofort die Polizei unter 110  informieren und sich als Zeuge zur Verfügung stellen.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

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