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Nintendo Switch: Das musst du jetzt beachten – Hersteller stellt neue Regeln auf

Auch in Japan kann man eine kaputte Nintendo Switch reparieren lassen. Dafür hat der Konzern aber einige wichtige Regeln aufgestellt.

© Alberto Case - stock.adobe.com

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So kann der Akku der Nintendo Switch gewechselt werden.

Bei technischen Geräten kann es schnell vorkommen, dass sie wegen einer kleinen Unachtsamkeit vorzeitig kaputtgehen. Das kann dann schnell frustrieren, besonders bei einer Spielekonsole wie der Nintendo Switch. Mit dieser soll man ja eigentlich viel Spaß haben. Wie gut, dass der Hersteller Reparaturen anbietet. Für Fans in Japan gelten dafür besondere Regeln, an die sie sich halten müssen – sonst ist Schluss mit dem Spielspaß.

Nintendo Switch reparieren lassen: Nur wenn man sich benimmt

Es geht dabei nicht nur um die Nintendo Switch, sondern allgemein um sämtliche reparaturbedürftigen Produkte des Konzerns. Um den entsprechenden Service zu erhalten, gelten seit Mitte Oktober 2022 einige neue Bedingungen, wie sie auf der entsprechenden Informationsseite bei Nintendo festgehalten sind.

Dort gibt es nämlich eine neue Sektion, die man „Über Kundenbelästigung“ genannt hat. Darin führt Nintendo aus, dass man sich die Verweigerung der Reparatur vorbehält, insofern rüdes Verhalten gegenüber Angestellten gezeigt wurde. Bei besonders starken Vergehen werde man außerdem die Polizei und Anwälte verständigen.

So heißt es im Detail:

„Wenn Sie Anfragen zu reparierten Produkten erhalten, nehmen Sie bitte keine Handlungen vor, die über das gesellschaftlich Akzeptable hinausgehen (einschließlich, aber nicht beschränkt auf die folgenden), um der Anfrage des Kunden nachzukommen. Wenn wir feststellen, dass diese Handlungen stattgefunden haben, können wir den Ersatz oder die Reparatur verweigern. Wenn wir darüber hinaus feststellen, dass die Tat böswillig ist, werden wir die Polizei, Anwälte usw. kontaktieren und entsprechende Maßnahmen ergreifen.“

Nintendo

Die Verhaltensweisen, die als nicht akzeptabel gelten, gehören:

  • Bedrohungen und Einschüchterungen
  • Beleidigungen oder abwertende Bemerkungen
  • Verletzung der Privatsphäre
  • außergewöhnliche Service-Anfragen, zum Beispiel kostenfreie Reparaturen trotz abgelaufener Garantie
  • unangemessene Forderungen nach Entschuldigungen vom Unternehmen oder Forderungen zur Bestrafung von Personen
  • Verhalten, das unnötig viel Zeit vergeudet, zum Beispiel exzessiv dieselbe Forderung oder Beschwerde einzureichen
  • Schmähungen in den sozialen Netzwerken und im Internet

Übrigens: Damit du auch möglichst lange von deinem Gerät hast, solltest du unbedingt vermeiden, dass deine Nintendo Switch plötzlich kaputtgeht. Auf ein Detail kommt es dabei besonders an.

Kundenbelästigung großes Problem in Japan

Ob diese Vorgaben international und damit auch in Deutschland in Kraft treten, ist noch nicht bekannt. Auf der entsprechenden Supportseite für Deutschland steht derzeit nichts über „Kundenbelästigung“. In Japan reagiert man damit aber laut einem Bericht von SoraNews24 auf Formulierungen einer Studie des Ministeriums für Gesundheit, Arbeit und Wohlergehen.

Aus dieser ging hervor, dass sich 2020 Machtmissbrauch und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz verringerten. Ärger durch die Kundschaft hingegen habe über die drei Jahre davor ständig zugenommen.

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Quellen: Nintendo, SoraNews24

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