Auf die Frage, ob es „Die Insel der besonderen Kinder 2“ geben sollte, würden wohl die meisten Fans klar und deutlich mit einem „ja“ Antworten. Und Stoff genug wäre sogar vorhanden. Denn die Geschichte, die Tim Burton verfilmt, basiert auf einer mittlerweile fünfteiligen Fantasy-Buchreihe. Doch könnten die tatsächlich auch einen Weg auf die Kinoleinwand finden?

„Die Insel der besonderen Kinder 2“: Diese Bücher gibt’s

Für „Die Insel der besonderen Kinder 2“ müsste Tim Burton („Sleepy Hollow“, „Sweeney Todd“) nicht viel Fantasie einsetzen, denn es gibt schließlich bereits vier weitere Bände der Romanreihe von Ransom Riggs. Erschienen sind bereits folgende Werke, auf die sich der Regisseur weiterhin berufen könnte:

  • „Die Insel der besonderen Kinder“ (im Orignal: „Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children“)
  • „Die Stadt der besonderen Kinder“ (im Original: „Hollow City: Miss Peregrine’s Peculiar Children #2“)
  • „Die Bibliothek der besonderen Kinder“ (im Original: „Library of Souls: Miss Peregrine’s Peculiar Children #3“)
  • „Der Atlas der besonderen Kinder“ (im Original: „A Map of Days: Miss Peregrine’s Peculiar Children #4)
  • In Deutschland noch nicht erschienen: The Conference of the Birds: Miss Peregrine’s Peculiar Children #5

Obwohl Tim Burtons Leinwandversion von „Die Insel der besonderen Kinder“ (2016) stark von der Buchvorlage abweicht, so könnten kreativen Köpfe die Romane dennoch als Inspiration für weitere Filme nehmen.

„Die Insel der besonderen Kinder 2“? Die Ausgangslage des Originals

Als „Die Insel der besonderen Kinder“ 2016 ins Kino kam fielen die Kritiken zur Fantasy-Adaption eher mittelmäßig aus. Auf der Kritikensammelseite Metacritic erhält das Werk bei 43 Kritiken einen Score von 57 Prozent. Doch immerhin zeigten die Kinogänger durchaus großes Interesse an dem Film. Bei IMDb bewerten ihn mehr als 148.900 Nutzer durchschnittlich mit 6,7 von 10 Sternen. Doch reicht das allein für eine Realisierung von „Die Insel der besonderen Kinder 2“?

Um diese Frage zu beantworten, müssen wir uns nicht nur die Resonanz, sondern auch die Einnahmen ansehen: Laut BoxOfficeMojo nahm der erste Teil bei einem Budget von 110 Millionen US-Dollar fast 300 Millionen ein. Das ist zwar ein wirtschaftlicher Erfolg, doch dies sind leider keine Einnahmen, die für ein großes Studio wie 20th Century Fox eine Fortsetzung rechtfertigen würden.

An dieser Stelle dürfen wir nicht vergessen: Mittlerweile gehört Fox zu Disney. Dies bedeutet, dass der Mäusekonzern nun (mit-)bestimmen kann, welche Fox-Filme eine Zukunft haben. Gibt Disney also kein grünes Licht, so steht es nicht gut um „Die Insel der besonderen Kinder 2“. Zudem zeigt sich Tim Burton bis heute nicht sonderlich interessiert an einer Fortsetzung. Doch wir sollten dennoch nicht die Hoffnung aufgeben. Die Besetzung um Eva Green, Asa Butterfield und Samuel L. Jackson ist schließlich ebenso vielversprechend wie die Buchvorlage.

Weiter Fortsetzungen

Die Zukunft von „Die Insel der besonderen Kinder 2“ ist also noch ungewiss. So steht es aber um „Pixels 2“ oder dem Animationsfilm „Croods 2“. Und das sagt Schauspieler Christopher Waltz zu „Alita: Battle Angel 2“. Außerdem spekulieren wir hier, ob wir mit dem Musical „Mamma Mia 3“ rechnen können.

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