Welcher James Bond-Film mit Pierce Brosnan ist eigentlich der beste? Das ist die Frage, die sich wohl allen Fans des britischen Spions stellen, die den irischen Schauspieler für den besten Bond-Darsteller der langlebigen Kinoreihe halten. Im Ranking der Mimen, die den Agenten 007 auf der Leinwand zu spielen bekamen, rangiert Brosnan für viele auf den vorderen Plätzen. Sogar Kultregisseur Quentin Tarantino ist einer seiner größten Fans. Grund genug, sich am 4. Juni 2020 ab 20:15 Uhr auf dem TV-Sender VOX den dritten Brosnan-Bond „Die Welt ist nicht genug“ anzuschauen. Aber ist er der beste?

Die besten James Bond-Filme mit Pierce Brosnan

Pierce Brosnan sollte eigentlich schon nach Roger Moore die Rolle des britischen Geheimagenten aus der Feder von Ian Fleming spielen. Doch leider kam er aus dem Vertrag seiner TV-Serie „Remington Steele“ (1982-1987) nicht heraus und musste Ende der 1980er Jahre dem Theaterdarsteller Timothy Dalton den Vortritt lassen. Erst als dieser nach zwei „James Bond“-Filmen das Handtuch warf, durfte Pierce Brosnan sechs Jahre nach dem letzten Dalton-Bond als Agent 007 über die Leinwand laufen.

Platz 4. „Die Another Day: Stirb an einem anderen Tag“ (2002)

Madonna singt den wohl schlimmsten Song, den man je in einem „James Bond“-Film zu hören bekam. Und Pierce Brosnan surft als James Bond in dem Film, sogar zweimal, auf dem Wasser und auf dem Schnee. Kein Wunder, dass Lee Tamahoris „Die Another Day“ als einer der albernsten Bond-Filme gilt. Positiv hervorzuheben sind nur Oscar-Gewinnerin Halle Berry als hochkarätigstes Bond-Girl der Kinoreihe und das spätere, talentierte „Gone Girl“ (2015) Rosamund Pike in einer ihrer ersten Rollen.

Platz 3. „The World is Not Enough – Die Welt ist nicht genug“ (1999)

Sophie Marceau und Robert Carlyle haben ihren Spaß als Bösewichte in diesem überladenen, wenig fokussierten „James Bond“-Film. Doch so cool die Bösewichte, so lahm ist das Bond-Girl in Form der vollmundigen, aber eintönigen Denise Richards. Ihre ungelenken Szenen mit dem leicht gelangweilt herumstehenden Pierce Brosnan sind sicherlich die schlimmsten Dialogszenen der Bond-Reihe.

Platz 2. „Tomorrow Never Dies – Der Morgen stirbt nie“ (1997)

Eines der besten, weil agilsten und souveränsten Bond-Girls der Kinoreihe zeigt sich in diesem mäßig aufregenden Agenten-Abenteuer: Hongong-Action-Ikone Michelle Yeoh spielt ihre Co-Stars mit ihren sagenhaften Stunts an die Wand. Nicht so ergreifend ist Teri Hatcher, deren nervtötende Figur aber glücklicherweise früh ihr Ende findet. Das wünscht man aber auch dem Film, dem erschreckend wenig Neues einfällt.

Platz 1. „GoldenEye“ (1995)

Der erste „James Bond“-Film mit Pierce Brosnan bleibt auch sein bester. Martin Campbell, der später mit Daniel Craig in „Casino Royale“ (2006) der Bond-Reihe eine noch drastischere Frischzellenkur verabreichen würde, lässt Brosnan gleich in seinem ersten Bond-Film zur Hochform auflaufen. Die Handlung macht wenig Sinn als in den anderen Bond-Filmen der 1990er Jahre, aber hier stimmt einfach alles: der Bösewicht ist cool, das Bond-Girl ist süß und die Action fulminant inszeniert.

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Fazit: Die James Bond-Filme mit Pierce Brosnan sind gar nicht so toll

Diese Auswahl der besten James Bond-Filme mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle zeigt, dass der Ire zwar zu den charismatischeren Darstellern des britischen Leinwandhelden gehört, aber dass seine Filme zu den schlechtesten „James Bond“-Filmen gehören. Und das schließt auch den chaotischen, wenig spannenden Action-Thriller „Die Welt ist nicht genug“ ein.

Das beste Bond-Girl aller Zeiten ist im April 2020 verstorben. So aufregend hätte „James Bond 25“, der letzte Bond-Film mit Daniel Craig werden können. Das sind die ersten Pläne für „James Bond 26“ nach der Ära von Daniel Craig.

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