In den Jahren 1991, 2010 und 2018 sind insgesamt gleich drei „Robin Hood“-Verfilmungen herausgekommen. Doch welches Werk lohnt sich am meisten? Während sich zwei „Robin Hood“-Filme ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern, fällt eine Version vollkommen durch.

„Robin Hood“-Verfilmungen: Diese gibt es

Wir stellen die die drei „Robin Hood“-Verfilmungen der letzten 30 Jahre vor. Besonders bei einer Bewertung zeichnet sich ab, dass Zuschauer:innen wohl eher weniger begeistert von dem „Robin Hood“-Film waren.

„Robin Hood – König der Diebe“ (1991)

In der „Robin Hood“-Verfilmung von 1991 spielt Kevin Costner den titelgebenden Helden Robin of Locksley. Er kann 1194 gemeinsam mit Azeem (Morgan Freeman) aus der Kriegsgefangenschaft in ihre Heimat fliehen. Dort erwarten die Männer jedoch traurige Nachrichten: Robins Vater wurde ermordet, das Familienschloss wurde niedergebrannt. Verantwortlich für das Elend ist der Sheriff von Nottingham (Alan Rickman), der ein grausames Regiment führt …

  • 6,9 von 10 Sterne bei IMDb (bei mehr als 180.100 Bewertungen)
  • Metascore: 51 (basierend auf 25 Kritiken)
  • Metascritic User Score: 6,9 (basierend auf 34 Ratings)

„Robin Hood“ (2010)

Der „Robin Hood“-Film von 2010 wurde von Ridley Scott inszeniert. Dieser ist unter anderen Macher von „Alien“ (1979), „Blade Runner“ (1982) oder auch „Gladiator“ (2000). Seine Version spielt im Jahr 1199. Russell Crowe verkörpert Robin Longstride, der an der Seite von König Richard Löwenherz (Danny Huston) im Dritten Kreuzzug kämpft. Als dieser stirbt, übernimmt sein inkompetenter Bruder John (Oscar Isaac) den Thron. Robin hingegen kommt mit seinen Mitstreitern einem Komplott von Godfrey (Mark Strong) auf die Spur, der sein Heimatland für seinen eigenen Vorteil verraten würde.

  • 6,6 von 10 Sterne bei IMDb (bei mehr als 255.00 Bewertungen)
  • Metascore: 53 (basierend auf 40 Kritiken)
  • Metascritic User Score: 6,3 (basierend auf 362 Ratings)

„Robin Hood“ (2018)

Die jüngste „Robin Hood“-Verfilmung hat Otto Bathurst („Peaky Blinders“) zu verantworten. Obwohl auch diese Adaption im Mittelalter angesiedelt ist, gibt es einen leicht modernen Touch. Das Werk beginnt mit einer Liebesgeschichte: Robin von Locksley (Taron Egerton) verliebt sich in die starke Marian (Eve Hewson), wird jedoch einberufen, um in den Kreuzzügen zu kämpfen. Bei seiner Rückkehr ins Heimatland England, erkennt er es nicht mehr wieder: Die Armen können kaum überleben, während die Reichen im Luxus leben. Robin kann nicht zusehen und zieht mit dem Krieger John (Jamie Foxx) in den Kampf für Gerechtigkeit. Der Sheriff von Nottingham (Ben Mendelsohn) nimmt jedoch auch die Jagd auf …

  • 5,3 von 10 Sterne bei IMDb (bei mehr als 66.100 Bewertungen)
  • Metascore: 32 (basierend auf 28 Kritiken)
  • Metascritic User Score: 3,8 (basierend auf 157 Ratings)

Fazit: Ridley Scotts Adaption lohnt sich am meisten

Von den drei „Robin Hood“-Verfilmungen scheint Ridley Scotts Adaption von 2010 am Bestem abzuschneiden. Zwar ist die Bewertung bei IMDB leicht schlechter als bei der 1991er-Version, doch dafür wurde das Werk häufiger bewertet. Zudem spricht der Metacritic-Score mit 53 für sich. Das neueste Werk scheint hingegen bei Kritiker:innen nicht beliebt zu sein. Laut derer Bewertungen ist es am wenigsten sehenswert.

Ridley Scott machte aber nicht nur die „Robin Hood“-Verfilmung. Das denkt er beispielsweise über die Zukunft der „Alien“-Filme, die er kreiert hat. Und könnte es gar eine „Gladiator“-Fortsetzung geben?

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