Es gibt zahlreiche Horrorfilme, die eine wahre Begebenheit haben. Viele Werke macht diese Tatsache umso gruseliger. Wir verraten dir, welche Werke du vermutlich in einem neuen Licht sehen wirst, wenn du die wahren Geschichten dahinter hörst.

Horrorfilme nach wahrer Begebenheit

Wir haben fünf Horrorfilme nach wahrer Begebenheit für dich, warnen dich aber vor: Die Werke sind nichts für schwache Nerven und zum Teil erst ab 18 Jahren freigegeben.

1. „The Hills Have Eyes“ (1977)

In diesem Horrorfilm nach wahrer Begebenheit strandet Familie Carter in einer menschenleeren Wüste in Kalifornien, als ihr Auto wegen eines Achsbruchs liegenbleibt. Vater Bob (Ted Levine) begibt sich auf den Weg zurück zu einer Tankstalle, während sein Schwiegersohn Doug (Aaron Stanford) in die entgegengesetzte Richtung läuft. Er möchte dort nach Hilfe suchen. Währenddessen warten die anderen Familienmitglieder im Wohnwagen. Niemand ahnt noch, dass in den Bergen menschliche Raubtiere warten …

The Hills Have Eyes-Szenenbild.
„The Hills Have Eyes“ © imago images/Allstar

Der Film von Wes Craven orientiert sich an Alexander „Sawney“ Bean, dem Oberhaupt einer kannibalistischen Familien in Schottland im 15. Jahrhundert. Eine Legende besagt, dass er, seine Frau und ihre 46 Kinder und Enkel mehr als 1.000 Menschen getötet und gegessen haben.

  • FSK: 18
  • Wo streamen? „The Hills Have Eyes“ kannst du dir bei verschiedenen Streaming-Diensten ausleihen.

2. „The Rite – Das Ritual“ (2011)

Nur widerstrebend nimmt der junge Priester Michael Kovak (Colin O’Donoghue) an einer Exorzistenaustreibung im Vatikan teil. Dort trifft er auf Pater Lucas Trevant (Anthony Hopkins), der Michaels Weltsicht ins Wanken bringt. Vor allem, als er bei der Dämonen-Austreibung einer 16-Jährigen (Marta Gastini) dabei ist, zweifelt er an seinen rationalen Überzeugungen.

The Rite-Szenenbild
„The Rite – Das Ritual“ © imago images/Mary Evans

„The Rite – Das Ritual“ ist ein Horrorfilm nach wahrer Begebenheit und basiert auf dem Buch „die Schule der Exorzisten: Eine Reportage“ von Journalist Matt Baglio. Dieser begleitete den Pfarrer Gary Thomas und verarbeitet im Buch seine Erlebnisse und Eindrücke. Außerdem führte Matt Baglio Interviews mit dem Pfarrer und führte Einzelgespräche mit einigen der Betroffenen.

  • FSK: 16
  • Wo streamen: „The Rite – Das Ritual“ kannst du derzeit etwa bei Netflix streamen.

3. „Das Schweigen der Lämmer“ (1991)

Die junge FBI-Agentin Clarice Starling (Jodie Foster) soll sich mit dem inhaftierten Psychiater, Kannibalen und Massenmörder Dr. Hannibal Lecter (Anthony Hopkins) im Hochsicherheitsgefängnis unterhalten. Sie soll ihn dazu bringen, dem FBI bei der Identifizierung und Auffindung eines Massenmörders Buffalo Bill zu helfen. Dieser treibt im Nordosten der USA sein Unwesen. Er entführt Frauen, lässt sie einige Tage leben und zieht ihnen dann die Haut ab.

Das Schweigen der Lämmer-Szenenbild.
„Das Schweigen der Lämmer“ © imago images/United Archives

Dieser Horrorfilm beruht ebenfalls auf einer wahren Begebenheit. Er basiert auf dem gleichnamigen Buch von Thomas Harris. Der Massenmörder Buffalo Bill ist von einem real existierenden Serienmörder inspiriert: Ed Gein. Dieser lebte zwischen 1906 und 1984 und war bis zu seinem Tod in der Psychiatrie. Bei ihm wurden Leichenteiler vieler verschiedener Frauen gefunden worden. Er besaß Kleidung aus menschlicher Haut und sammelte etwa Köpfe, Vulven und Vaginas. Außerdem hatte er eine krankhafte Beziehung zu seiner Mutter. Dir kommen diese Beschreibungen bekannt vor? Ed Gein inspirierte mehrere Filme. Neben „Das Schweigen der Lämmer“ etwa auch „Psycho“ (1959) und „The Texas Chain Saw Massacre“ (1974).

  • FSK: 16
  • Wo streamen: „Das Schweigen der Lämmer“ gibt es derzeit auf Sky.

4. „Wolf Creek“ (2005)

Ben (Nathan Philips), Kristy (Kestie Morassi) und Liz (Cassandra Magrath)machen eine dreiwöchige Tou durch den Wolf-Creek-Nationalpark im australischen Outback. Eines abends bleibt ihr Auto aber wegen einer Panne liegen. Der Einsiedler Mick (John Jarratt) entdeckt die Freund:innen und will sie abschleppen. Zuerst glauben die drei an eine Rettung. Doch schnell wird ihnen klar, dass Mick nicht vorhat, sie jemals gehen zu lassen …

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„Wolf Creek“ © imago images/Mary Evans

Zu Beginn des Films heißt es, dass er auf wahren Begebenheiten beruht. Drehbuchautor Greg McLean inspirierten beim Schreiben die Mörder Ivan Milat und Bradley John Murdoch. Milant wurde 1996 des Mordes an sieben Rucksacktourist:innen im Belanglo State Forest (Nationalpark im australischen Bundesstaat New South Wales). Seine Taten sind bekannt geworden als „The Backpacker Murders“.

Murdoch sitzt bis heute wegen des Mordes an dem englischen Backpacker Peter Falconio im Jahr 2001 in Australien im Gefängnis. Der Tourist verschwand während seiner Reise mit seiner Freundin Joanne Lees, die entkommen konnte.

  • FSK: 18
  • Wo streamen: „Wolf Creek“ kannst du derzeit leider bei keinem Streaming-Dienst schauen. Allerdings könntest du fündig werden, wenn du bei YouTube nach „full movie“ suchst.

5. „Conjuring – Die Heimsuchung“ (2013)

Dieser Horrorfilm beruht ebenfalls auf wahrer Begebenheit und handelt von Carolyn (Lili Taylor) und Roger Perron (Ron Livingston), die mit ihren fünf Töchtern in ein Farmhaus in Rhode Island. Kurz nach dem Einzug bemerken sie unerklärliche Vorfälle, die sich nach und nach zu regelrechten Terror steigern. Als sie nicht mehr weiterweis, bittet Carolyn das Paar Ed (Patrick Wilson) und Lorrain Warren (Vera Farmiga) um Hilfe. Es beschäftigt sich mit Parapsychologie.

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„Conjuring – Die Heimsuchung“ © imago images/Mary Evans

Tatsächlich verarbeitet James Wan in dem Horrorfilm ein Ereignis, das passiert sein soll. Im echten Leben soll es sogar noch krasser gewesen sein als im Film. Hier erfährst du ausführlich, welche wahre Geschichte hinter „Conjuring – Die Heimsuchung“ steckt.

  • FSK: 16
  • Wo streamen: „Conjuring – Die Heimsuchung“ kannst du derzeit bei Netflix streamen.

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Quellen: eigene Recherche

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