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The Big Bang Theory bleibt unvergessen – aus 5 besonderen Gründen

Die Hitserie „The Big Bang Theory“ mag zwar bereits seit drei Jahren zu Ende sein, doch so schnell wird sie nicht aus dem Gedächtnis der Fans verschwinden. Dafür gibt es gute Gründe.

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2019 war es nach zwölf Jahren so weit: Die aller letzte Episode „The Big Bang Theory“ flimmerte über die heimischen Mattscheiben. Damit ging einer der größten TV-Erfolge der jüngeren Vergangenheit zu Ende. Die Nerds um Sheldon (Jim Parsons) und Co. sorgten für jede Menge Gelächter und haben sich in den Annalen der Unterhaltungsindustrie festgesetzt. Wir sagen dir fünf gute Gründe, warum das so ist und weshalb die Sitcom auch drei Jahre nach ihrer Absetzung immer noch nicht wegzudenken ist.

Das „The Big Bang Theory“-Stipendium

Natürlich ist „The Big Bang Theory“ vor allem wegen der liebenswürdigen Figuren und ihren Geschichten so ein Erfolg gewesen. Darüber hinaus hat die Serie aber auch im wahren Leben einen nachhaltigen Einfluss erschaffen. So hat Co-Schöpfer Chuck Lorre 2015 das „The Big Bang Theory“-Stipendium aus der Taufe gehoben, um junge Menschen bei ihren akademischen Bestrebungen zu unterstützen.

Stars der Serie wie Johnny Galecki (Leonard) oder Kaley Cuoco (Penny) haben großzügige Spenden getätigt, sodass zu Beginn des Projektes stolze vier Millionen US-Dollar zusammenkamen. Diese wurden dann auf zunächst 20 Studentinnen und Studenten der UCLA (University of California, Los Angeles) aufgeteilt, die aus einkommensschwachen Haushalten kommen und sich für MINT-Fächer eingeschrieben haben – also für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik.

Mit jedem neuen Jahr sollen fünf weitere Personen hinzukommen. Auch heute noch, sieben Jahre nach seiner Einführung, besteht das Stipendium. Wie auf der Homepage der UCLA steht, erhält man jährlich eine Summe von 10.000 US-Dollar. Das Stipendium kann für insgesamt vier weitere Jahre erneuert werden, sofern man das Studium in den entsprechenden Fächern fortsetzt und zufriedenstellende Ergebnisse dabei erzielt.

Die ersten Glücklichen durften übrigens den Einstand des Vorhabens noch mit den Stars höchstselbst am Set feiern, wie unter anderem das folgende Foto von Mayim Bialik (Amy) mit Parsons und Melissa Rauch (Bernadette) zeigt:

„Treffen mit den ‚Big Bang Theory‘-Stipendiaten der UCLA […]. Auf geht’s Bruins!“

Instagram/missmayim

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Nach der Serie benannte Entdeckungen

Es sollte nicht verwundern, dass eine Serie über geniale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch von echten Forschenden wahrgenommen wurde. Unter anderem fühlte sich die Studentin Na Hyun Jo dazu inspiriert, in Anlehnung an Sheldons berühmten Ausruf „Bazinga!“ die Elemente Barium [Ba], Zink [Zn] und Gallium [Ga] miteinander zu vermengen, um zu schauen, was passiert. Dabei kam tatsächlich eine bis dato unbekannte atomare Struktur heraus.

Forschende haben außerdem in Brasilien eine neue Bienenart gefunden, die sie Euglossa bazinga tauften. Eine einzigartige Quallenspezies hört seit ihrer Entdeckung wiederum auf den wissenschaftlichen Namen Bazinga rieki. Und einem Zoo nahe der US-Stadt Columbus hat man einen Affen einfach Dr. Sheldon Cooper genannt. Gut möglich also, dass zukünftige Generationen im Bio-Unterricht dem TV-Meilenstein über den Weg laufen.

Gut zu wissen: Noch immer laufen regelmäßig Wiederholungen bei ProSieben. Wenn du aber nicht zu bestimmten Zeiten den Fernseher einschalten willst, kannst du ganz bequem auf verschiedene Streams zurückgreifen. Zum Beispiel gibt es „The Big Bang Theory“ komplett bei Netflix und Amazon Prime Video.

„Bazinga!“ und popkultureller Einfluss

Und wo wir schon bei „Bazinga!“ sind: Sheldons berühmte Phrase entwickelte sich zu Hochzeiten zum Synonym für die Serie, die insgesamt Einzug in die Popkultur hielt. Darüber hinaus trug sie maßgeblich dazu bei, einstige Nischenthemen rund um Filme, Videospiele und Comics noch stärker in den Mainstream zu bringen.

Heutzutage vergeht kein Jahr ohne mehrere Comicverfilmungen im Kino oder als Serie, während Videospiele mittlerweile das meiste Geld umsetzen. Bei „The Big Bang Theory“ stehen all diese und noch mehr Themen im Mittelpunkt von Handlungssträngen und Witzen – und wurden so einem breiten Publikum nähergebracht.

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Die nackten Erfolgszahlen

Zu guter Letzt darf man auch nicht den Erfolg von „The Big Bang Theory“ an sich außer Acht lassen. Denn der ist etwas für die Geschichtsbücher: Mit am Ende 279 Episoden haben die Nerds „Two And A Half Men“ als am längsten laufende sogenannte Multi-Camera-Serie überholt.

Zudem wurde die Comedy-Serie mehrfach gewürdigt: Unter anderem heimste man zehn Emmys bei mehr als 50 Nominierungen ein. Siebenmal gehörte man zu den Nominierungen für den angesehenen Golden Globe, den 2011 Jim Parsons als Bester Schauspieler in einer Comedy- oder Musicalserie entgegennehmen durfte. Laut der Online-Datenbank IMDb wurde „The Big Bang Theory“ insgesamt 79-mal ausgezeichnet bei 252 Nominierungen.

Die Einschaltquoten darf man an dieser Stelle auch nicht vergessen: Nach einem recht langsamen Start konnte man immer mehr Fans für sich gewinnen. Ab der sechsten Staffel, die zwischen 2012 und 2013 erstmals im US-Fernsehen lief, konnte sich der Titel mit mindestens 18,63 Millionen Zuschauenden pro Folge immer unter den besten drei Sendungen in den Staaten platzieren. Die elfte Runde schaffte es dann sogar auf den ersten Platz.

Das Spin-off „Young Sheldon“

„The Big Bang Theory“ mag zwar schon seit einigen Jahren vorbei sein. Aber schon 2017 ging mit „Young Sheldon“ der erste und bislang einzige Ableger an den Start. Darin geht es um die jungen Jahre des Titelhelden und wie er mit seiner Familie im US-Bundesstaat Texas aufwuchs.

Hinter den Kulissen ist dasselbe Team dafür verantwortlich wie schon für die Mutterserie. Zudem wirkt auch Jim Parsons als Produzent und Sprecher mit. Das Format an sich sorgt dafür, die Erinnerung an das Original am Leben zu erhalten. Dafür sorgen auch zahlreiche Querverweise – und manchmal auch der ein oder andere Widerspruch zu „The Big Bang Theory“.

Quellen: UCLA, IMDb, Instagram/missmayim, eigene Recherchen

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