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TV-Programm: ARD stellt großen Klassiker ein – nach mehr als 40 Jahren

Es kommt erneut zu einer großen Änderung im TV-Programm. Die ARD setzt einen Klassiker nach mehr als 40 Jahren ab.

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Ehemalige TV-Stars, die in Vergessenheit geraten sind

Ob Moderatorin bei Viva oder Hauptdarsteller neben Johnny Depp: Diese TV-Stars sind in Vergessenheit geraten.

Dem Publikum der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten blüht die nächste große Umstellung. Nachdem schon das ZDF vor Kurzem ankündigte, gleich mehrere zum Teil langjährige Formate aus dem TV-Programm zu nehmen, wird auch bei der ARD, genauer gesagt beim SWR, eine zuvor angekündigte Entscheidung dieser Tage final greifen.

TV-Programm bald ohne „Ich trage einen großen Namen“

Das geht aus einer Pressemitteilung des SWR hervor, die bereits im Oktober 2022 veröffentlicht wurde. Doch erst jetzt am kommenden Sonntag, dem 12. Februar 2023, wird das zuvor verkündete Aus für ein Format im TV-Programm auch Wirklichkeit.

Davon betroffen ist die Quiz-Show „Ich trage einen großen Namen“. Diese feierte schon am 24. April 1977 Premiere im deutschen Fernsehen und ist demnach seit mehr als 40 Jahren zu sehen – keine andere Ratesendung hat länger ihre Zuschauerinnen und Zuschauer unterhalten. Doch die nun anstehende 747. Ausgabe wird den endgültigen Abschied markieren.

Mehr digitale Formate für Mediathek

Die kommunizierten Gründe gleichen denen des ZDF bei seinen vor Kurzem angekündigten Änderungen. So heißt es, dass man verstärkt auf digitale Formate vor allem in der ARD Mediathek setzen möchte. Damit möchte man vor allem jene erreichen, die sich nicht mehr für das lineare Fernsehen interessieren. Ohne es allzu explizit zu formulieren, scheint man somit ebenfalls auf eine inhaltliche Verjüngungskur setzen zu wollen.

Nichtsdestotrotz soll die Grundidee von „Ich trage einen großen Namen“ erhalten und weiterentwickelt werden. In der Sendung muss ein prominentes Team den Namen einer Berühmtheit herausfinden. Dafür lädt man immer einen Nachfahren der Person ein. Zu Gast waren so schon Angehörige von unter anderem Muhammad Ali, Mutter Teresa, Mahatma Gandhi oder Luciano Pavarotti.

Quelle: SWR

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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