Das neuste MacBook, das aktuellste iPhone: Aktuelle Produkte von Apple kosten viel Geld, nicht jeder kann und will sich das leisten. Sparen kannst du, indem du Produkte von Apple gebraucht kaufst. Damit du deinen Kauf später nicht bereust, solltest du auf einige Dinge achten. Wir sagen dir, worauf es ankommt.

Apple gebraucht kaufen: Achte auf diese Dinge

Nicht jeder Kunde legt Wert darauf, nur die neusten Geräte zu nutzen. Wer gerne ein iPhone, ein iPad, eine Apple Watch oder ein anderes Produkt aus dem Hause Apple sein Eigen nennen möchte, kann ganz einfach Geld sparen. Wie? Setze darauf, Geräte von Apple gebraucht zu kaufen. Angebote gibt es genügend. Schwierig wird es erst dann, wenn es darum geht, das richtige zu finden. Mit unseren Tipps bist du auf der sicheren Seite.

Wo solltest du kaufen?

Geht es um gebrauchte Elektronikartikel, ist eBay für viele Menschen die erste Anlaufstelle. Dagegen ist auch erst einmal nichts einzuwenden. Du solltest dir jedoch einige Dinge klar machen, bevor du deine ersten Gebote abgibst oder Sofortkauf-Optionen ins Auge fasst.

Du musst beim Kauf zwischen den Angeboten von Privatleuten und gewerblichen Anbietern unterscheiden. Zwar ist davon auszugehen, dass der Erwerb eines gebrauchten Apple-Produkts bei einem Privatanbieter günstiger ist, damit gehen jedoch auch einige Einschränkungen einher. Denn obwohl die zweijährige gesetzliche Gewährleistung natürlich auch für Geräte von Apple gilt, ist diese nicht übertragbar.

Das heißt konkret: Sie gilt nur für den Erstkäufer neuer Ware, nicht aber nach einem Weiterverkauf, wie die Serviceseite „frageinenanwalt“ erklärt. Auch müssen die privaten Verkäufer selbst keinerlei Haftung übernehmen und schließen diese mit Sätzen wie „Der Verkauf erfolgt unter Ausschluss der Gewährleistung“ auch regelmäßig aus.

Anders verhält es sich mit der Gewährleistung bei gewerblichen Händlern: Diese können die Haftung nicht ausschließen und müssen mindestens zwölf Monate Gewährleistung bieten.

Herstellergarantie gilt weiterhin

Apple gebraucht kaufen, ja oder nein? Die einjährige Herstellergarantie gilt in jedem Fall. Sie wird beim Kauf übertragen und es ist dabei egal, ob du deine Ware bei einem privaten oder einem gewerblichen Anbieter kaufst. Gut zu wissen: Häufig haben Besitzer auch einen sogenannten Apple Care-Vertrag abgeschlossen, der die Garantie des jeweiligen Produkts um bis zu zwei Jahre verlängert. Dieser Vertrag kann, muss aber nicht übernommen werden.

Willst du dein Gerät jedoch abgesichert wissen, spricht nichts gegen eine solche Garantieverlängerung. Sei dir aber darüber im Klaren, dass du sehr wahrscheinlich einen Aufpreis dafür zahlen wirst.

Eine gute Option: Secon Hand-Anbieter

Bist du kein Fan von eBay, kannst du auch Second Hand-Anbieter wie rebuy eine Chance geben. Diese kaufen Produkte von Apple gebraucht auf, unterziehen sie einer genauen Überprüfung und verkaufen sie im Anschluss weiter. Die Auswahl auf solchen Seiten kennt kaum Grenzen: Egal ob es ein MacBoon, ein iPhone oder eine Apple Watch sein soll.

Der Vorteil solcher Händler liegt auf der Hand: Auch sie sind in der Gewährleistungspflicht. Obendrein bieten sie häufig noch Garantieleistungen an, dein Gerät ist also auch für die kommenden Jahre vor hohen Reparaturkosten geschützt.

Gute Alternative: „Refurbished“ Geräte von Apple

Kommen all diese Optionen für dich nicht in Frage, kannst du auch bei Apple direkt gebrauchte Artikel kaufen. Diese werden vom Hersteller selbst komplett überarbeitet und als sogenannte „refurbished“ Produkte zu günstigeren Preisen verkauft. Hier findest du die Angebote.

Fazit: Gebrauchte Apple-Geräte können sich durchaus lohnen

Wer gerne ein Apple-Produkt nutzen will, jedoch nicht bereit ist die hohen Preise zu zahlen, kann Geräte von Apple gebraucht kaufen. Achtest du dabei auf einige Faktoren, steht einem Schnäppchen nichts mehr im Weg.

Dein iPhone-Display ist kaputt, ein neues Gerät kommt aber nicht in Frage? Wir sagen dir, worauf du bei einer iPhone-Displayreparatur achten solltest. Hast du Probleme mit deiner Apple ID, sagen wir dir hier, wie du sie beheben kannst.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.