Veröffentlicht inProdukte

Smarte Rauchmelder: Darum sind sie gerade jetzt eine gute Idee

Der Rauchmelder sollte vernetzt sein. Das klingt komisch, kann aber mitunter Leben retten. Vor allem ein Grund spricht bei manchen dafür, sich noch schnell ein solches Gerät zuzulegen.

Person bringt Rauchmelder an
Schütze dich und dein zu Hause: Wir zeigen wie du einen Rauchmelder anbringen kannst. Foto: imago/STPP

Wer in bestimmten Bundesländern wohnt, könnte damit zeitnah konfrontiert werden: Rauchmelder. Die Geräte müssen nämlich bis zum 31. Dezember 2020 in allen Bestandsbauten vorhanden sein, nachdem bereits seit 2017 alle Neu- und Umbauten die zusätzliche Montage der potenziellen Lebensretter verlangen. Das Gute: Gerade smarte Rauchmelder, die vernetzt sind, bringen einen zusätzlichen Vorteil für deine Sicherheit.

Smarte Rauchmelder: Darum sind sie gerade jetzt eine gute Idee

Der Rauchmelder sollte vernetzt sein. Das klingt komisch, kann aber mitunter Leben retten. Vor allem ein Grund spricht bei manchen dafür, sich noch schnell ein solches Gerät zuzulegen.

Smarte Rauchmelder: Vernetzt und deshalb sicherer

Spätestens ab den 1. Januar 2021 sollte deine Wohnung, sofern du in Berlin oder Brandenburg wohnst, mit einem Rauchmelder ausgestattet sein. Das ist Aufgabe deines Vermieters oder des Bauherren und basiert unter anderem darauf, dass laut Feuerwehr zwei Drittel aller Brandopfer nachts im Schlaf überrascht werden, wie die Berliner Morgenpost . Wird dabei auf smarte Rauchmelder, die vernetzt sind, zurückgegriffen, kann das durchaus Vorteile haben.

Die Räume, die dabei mit smarten Rauchmeldern oder analogen Geräten ausgestattet werden müssen, sind von vornherein festgelegt. Im Fokus stehen vor allem Aufenthaltsräume:

  • Wohnzimmer
  • Schlafzimmer
  • Kinderzimmer
  • Flure, die als Rettungswege von Aufenthaltsräumen dienen

Davon ausgenommen sind:

  • Bad
  • Keller
  • Küche
  • Hobbyraum
  • Speisekammer
  • Dachboden
  • Abstellkammer
  • Waschküche
  • Wandschränke
  • Treppenhaus
  • begehbare Schränke

Nicht zu unterschätzen sind smarte Rauchmelder, weil diese sobald sie vernetzt sind, deine Wohnung und viel wichtiger Leben retten können. Dabei gibt es gute Gründe, dass diese Geräte nützlicher sind als ihre analogen Gegenstücke.

Deshalb ist es sicherer, wenn der Rauchmelder vernetzt ist

Smarte Rauchmelder, die also vernetzt sind, unterscheiden sich im Wesentlichen durch einen besonderen Aspekt von herkömmlichen Geräten: Sie lassen sich auch untereinander per Funk verbinden und zusätzlich mit einer App steuern. Ebenso ist es möglich, sie mit einer Kabelverbindung zu vernetzen. Daraus ergibt sich vor allem ein großer Vorteil, wenn du nicht zu Hause bist oder große Räumlichkeiten besitzt.

Wie zum Beispiel Home & Smart im Rauchmelder-Test erklärt, können smarte Rauchmelder mit App, wie der von den Experten empfohlene Genius Plus, im Brandfall nicht nur akustisch Personen in direkter Umgebung (alarmieren), (sie) sende(n) auch eine Warnmeldung an das Smartphone seines Besitzers. Sollte es also mal wirklich zu einer Gefahrensituation kommen, wenn du nicht vor Ort bist, kann ein smarter Rauchmelder, der vernetzt ist, immerhin dazu führen, den Schaden am Ende so gering wie möglich zu halten.

Anzeige: Hekatron Rauchmelder Genius PLUS bei Amazon

Anzeige: Der FLAMINGO FA20RF/2 Funk Rauchmelder bei Saturn

Smarte Rauchmelder per Kabel miteinander verbinden

In Deutschland gilt eine gesetzliche Pflicht zum Anbringen dieser Geräte. Noch besser ist, wenn die Rauchmelder auch vernetzt sind. Das kannst du unter anderem auch per Kabelverbindung. Diese gilt als etwas sicherer, da bei einer Funk-Verbindung (zu der wir später kommen) die Vernetzung eventuell abkappen kann. Bei einer Kabelverbindung hingegen sind die Rauchmelder immer vernetzt. In Neubauten ist das empfehlenswert, da man dort die Kabel innerhalb der Wände verlegen kann.

Solltest du dich für diese Variante entscheiden, dann ist das Anbringen recht einfach. Auf der Rückseite von Rauchmeldern, die vernetzt werden können, gibt es einen Anschluss für das zweiadrige Verbindungskabel. Die Montage ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Allerdings ist auf den jeweiligen Bedienungsanleitungen stets eine genaue Erklärung, wie es funktioniert.

Sind die Rauchmelder per Kabel vernetzt und irgendwo in der Wohnung brennt es, gehen alle kleinen Alarmanlagen zeitgleich an.

Anzeige: Der ABUS RWM165 Funk-Rauchmelder bei Media Markt

Mehrere Rauchmelder per Funk verbinden

Bei dieser Variante ist die Montage beziehungsweise Anbringung deutlich einfacher, weil du keine Kabel verlegen musst. Mehrere Rauchmelder können per Funkverbindung untereinander agieren und sich gegenseitig Signale senden. Am Prinzip ändert sich natürlich nichts. Sobald es irgendwo brennen sollte, geht ein Rauchmelder an und „informiert“ die anderen per Funk. Die Funkrauchmelder sollten eine Codierungstaste haben. Sobald du diese drückst, versucht der Rauchmelder sich mit den anderen zu koppeln. Einziges Manko hierbei ist der Batterieverbrauch, der durch die Funkverbindung deutlich höher als eine Kabelverbindung ist.

Des Weiteren gibt es noch weitere Möglichkeit. Diese ist ebenfalls per Funk gesteuert, allerdings mit dem WLAN verbunden. Einige Anbieter haben im Sortiment WLAN-gesteuerte und smarte Rauchmelder, die du vernetzt anbringen kannst. Das Einzige was du tun musst, ist die App herunterzuladen und anschließend alle Rauchmelder miteinander zu verbinden. Sobald es brennen sollte, bekommst du dann auf dein Handy eine Push-Nachricht.

Anzeige: WLAN-Rauchmelder von VisorTech bei Amazon

Fazit: Zwei Möglichkeiten, die gleichermaßen empfehlenswert sind

Wie du siehst, gibt es zwei Varianten wie du deine Rauchmelder vernetzt nutzen kannst. Beide Möglichkeiten haben deutlich mehr Vor- als Nachteile. Sollten wir aber auf die Nachteile eingehen, dann ist zu sagen, dass das Anbringen von Rauchmeldern per Kabelverbindung etwas kompliziert werden könnte, da das ganze Vorhaben in einem Kabelsalat enden kann. Die Nachteile bei einer Funkverbindung sind unter anderem der höhere Batterieverbrauch und dass die Funkverbindung eventuell unterbrochen werden könnte.

Doch nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, wenn du deine Rauchmelder vernetzt nutzen würdest, da im Haushalt alle Rauchmelder losgehen und somit auch alle Menschen gewarnt werden. Das Anbringen ist eigentlich kein Hexenwerk und auch preislich ist dieses Vorhaben definitiv zu stemmen. Außerdem kannst du das tun, wenn der Rauchmelder piept, ohne dass es brennt. Und diese smarten Geräte sind für Laien sehr interessant.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.