Hin und wieder kann es vorkommen, dass dein PC mit Viren befallen ist oder sich schlicht ein nerviger Systemfehler eingeschlichen hat. Aus diesem Grund ist es zwingend notwendig, den Computer zu booten. Sollte es zu solchen Problemen beziehungsweise Fehlern kommen, dann solltest du deinen USB-Stick bootfähig machen. Im Folgenden erklären wir dir Schritt für Schritt was zu tun ist und sagen dir, welche Freeware-Programme sich dazu eignen.

USB-Stick bootfähig machen: Das musst du tun

Bevor wir darauf eingehen, wie du deinen USB-Stick bootfähig machen kannst, sollten wir erst klären, warum das Booten eines PCs überhaupt nötig beziehungsweise wichtig ist. Abschließend zeigen wir dir dann, mit welchen Programmen du das machen kannst.

In erster Linie ist es wichtig, falls dein PC einen Systemfehler hatte oder von Viren befallen wurde, dass du ihn bootest. So gesehen ist der Stick dann dein „Rettungssystem“. Auch bei einem Upgrade auf Windows 10 (oder dem aktuellsten Betriebssystem) ist so ein bootfähiger Stick sehr hilfreich. Zudem wird diese Variante als portables Betriebssystem angewandt, wenn du beispielsweise an einem fremden Rechner an deine Tools ran möchtest.

Nun soll es aber im Folgenden darum gehen, wie du einen USB-Stick bootfähig machen kannst. Einer der besten und praktischsten freien Anwendung nennt sich Rufus. Mit diesem Programm kannst du ganz entspannt deinen USB-Stick zu einem startfähigen Datenträger „umfunktionieren“.

So funktioniert es mit Rufus

Wenn du deinen USB-Stick bootfähig machen willst, dann kannst du das mithilfe der Freeware Rufus, welche nur für Windows geeignet ist. Hierfür musst du fünf Schritte befolgen. Und so klappt es:

  1. Öffne das Programm und gleichzeitig auch deinen USB-Stick (über Laufwerk).
  2. Nun musst du unter „Startart“ die ISO-Datei (für Windows) auswählen.
  3. Im nächsten Schritt geht es darum, dass du das „Partitionsschema“ und „Zielsystem“ trennst. Das bedeutet, dass du für Ersteres „MBR“ auswählst und für Zweiteres „BIOS“ (beziehungsweise UEFI)
  4. Als Dateisystem wählst du „NTFS“.
  5. Zum Abschluss klickst du auf „Start“ und dein USB-Stick wird bootfähig gemacht.

Auch mit UNetbootin ist das möglich

Eine weitere Variante beziehungsweise ein anderes Programm ist UNetbootin. Diese ist besonders auf Linux-Versionen spezialisert. Und so funktioniert es:

  1. Nachdem du deinen USB-Stick eingesteckt hast, musst du das Programm „UNetbootin“ öffnen.
  2. Nun erscheint ein Menü, aus dem du das Linux-System aussuchst und wählst im Anschluss deinen Stick aus.
  3. Nachdem die ISO-Datei heruntergeladen wurde, wird sie schnell entpackt und auf den USB-Stick ausgespielt.

Fazit: Kein großes Hexenwerk

Es gibt mehrere Programme, um einen USB-Stick bootfähig zu machen. Für Windows-Systeme ist Rufus bestens geeignet und funktioniert auch relativ unkompliziert. Bei Linux-Versionen hingegen ist UNetbootin empfehlenswert. Auch hierbei müsstest du keine Probleme haben, da das meiste selbsterklärend ist.

Wenn du also einen USB-Stick bootfähig machen willst, dann befolge einfach die obigen Schritte. Auch interessant: So kannst du bei Windows 10 einen Screenshot erstellen. Und mit diesen simplen Tricks wird dein Betriebssystem wieder schneller.

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