Wird das iPhone-Display plötzlich richtig hell, steckt dort eine bestimmte Einstellung hinter. Das Phänomen betrifft nicht jedes Modell und wird auch nur in speziellen Situationen sichtbar.

iPhone: Das Display ist heller als es sein sollte

Die maximale Leuchtdichte, also Helligkeit eines iPhones, wird in Nits angegeben. Beim iPhone 13 liegt die typische Helligkeit bei 800 Nits. Allerdings gibt Apple an, dass die maximale Helligkeit auch bei 1800 Nits liegen kann. Das iPhone kann also um ein wesentliches heller werden – und das manchmal ganz plötzlich.

Dahinter steckt der sogenannte HDR-Standard. Das steht für „High Dynamic Range“ bzw. auf deutsch „Hoher Dynamikumfang“, wie AO erklärt. Aufnahmen mit HDR-Standard sind durch das „Übereinanderlegen“ verschiedener Bilder besonders kontrastreich. Dieses breite Spektrum von Hell- und Dunkelstufen wird bei deinem iPhone so übersetzt, dass es urplötzlich ausstrahlt.

Nur in diesen Fällen wird also die Anzahl der Nits unmittelbar drastisch erhöht, sodass du die starken Kontraste wahrnehmen kannst. Laut dem Hersteller selbst sollst du so schwarz-weiße wie auch farbenprächtige Bilder bestaunen können: „Tiefschwarz und strahlendes Weiß werden ebenso angezeigt wie die vielen Zwischenstufen, die dem Bild Spannung verleihen.“

Display nicht bei allen iOS-Hanys mit HDR

Nicht jedes iPhone kann jedoch so hell strahlen. Diese Option, die nur bei bestimmten Aufnahmen ausgelöst wird und auch beim Fernseher oder für Kameras Anwendung findet, ist nur bei neueren Modellen zu beobachten. Giga erklärt, dass erst mit dem iPhone 11 Pro und dem Pro Max der HDR-Standard im Display verbaut wurde.

Den wesentlich helleren Bildschirm kannst du jedoch nicht standardmäßig bei deinem Apple-Handy einstellen. Das würde der Lebensdauer deines Geräts nicht gerade zugute kommen. Allerdings verraten wir dir hier 17 versteckte und hilfreiche iPhone-Gesten, mit denen du zum Apple-Profi wirst.

Quellen: Apple, Giga, AO

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