Seit geraumer Zeit schon ranken sich Gerüchte um den Marktstart der neuen iPhone-Serie. Bislang nahm man an, er sei für Mitte September angesetzt. Nun aber häufen sich Informationen, die nahelegen, dass sich das Release verschieben könnte. Denn auch an Apple und der Planung des iPhone 14 sind Pandemie und Chipmangel nicht unbemerkt vorbeigegangen.

iPhone 14-Display vor Schwierigkeiten

Der verlässliche Brancheninsider Ming-Chi Kuo will erfahren haben, dass es insbesondere bei den Panels des neuen Flaggschiffs zu starken Lieferengpässen gekommen sei. Auch die Speicherlieferanten würden mit nicht unwesentlichen Problemen kämpfen, schreibt der Analyst in einem Twitter-Thread. Nach aktuellem Stand dürften andere Lieferanten diese Lücke auffüllen können.

„Samsung ist fast der einzige Lieferant für das 3. Quartal 22 und kann den Bedarf für den Produktionsanlauf des iPhone 14 Pro decken“, so Kuo. „Micron und SK Hynix werden wahrscheinlich frühestens im 4Q22 ausliefern, da der Zertifizierungsplan von Micron später begann und bei SK Hynix Qualitätsprobleme auftraten.“

Dem Apple-Kenner zufolge könnten Samsung und BOE die anfängliche Lieferlücke schließen. Sie sei in erster Linie durch das Aussehen der Panels für das Basis- und das Max-Modell entstanden, die von LG Display gefertigt werden sollten. Kuo erwartet, dass LG das Problem in Bälde behoben haben sollte.

Infos dringen nach außen

Unklar ist, inwieweit sich die bisherigen Schwierigkeiten in der Lieferkette auf den Starttermin der neuen Smartphones auswirken werden. Zumindest im Herbst, also zwischen September und Oktober, sollte es Apple aber bewerkstelligen können. Immerhin befinden sich die Flaggschiff-Modelle bereits in Produktion, wodurch nach und nach immer neue Informationen nach außen dringen.

Einige dieser Infos kommen auch anderen Herstellern zugute. So machte sich ein chinesischer Produzent bereits das geleakte iPhone 14-Design zunutze, um Hüllen-Klone zu produzieren.

Quelle: Twitter/@mingchiuo

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