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FritzBox: Ausgerechnet diese Einstellung kann unerwartet viel Geld kosten

Bei deinem WLAN-Router gibt es eine Option, die überraschend teuer werden kann. Grund ist ihr immenser Energie-Verbrauch.

© AVM GmbH

Achtung! Dieses Küchengerät stört dein WLAN

Das WLAN funktioniert mal wieder nicht richtig oder ist gestört? An diese mögliche Ursache habt ihr wahrscheinlich nicht gedacht!

Aufgrund der zunehmenden Energiekosten ist es jetzt umso wichtiger, auf den Energieverbrauch unserer elektrischen Geräte zu achten. Eine einfache Maßnahme zur Energieeinsparung ist es, die Sendeleistung von WLAN-Routern, beispielsweise der FritzBox, nicht zu erhöhen.

WLAN-Router stets auf 100 Prozent Sendeleistung lassen

FritzBox, Speedport und Co. bieten mehrere Methoden, um Strom zu sparen. Da WLAN-Router in den meisten Haushalten im 24-stündigen Dauerbetrieb laufen, besteht auch einiges an Potenzial für einen verringerten Energieverbrauch.

So kannst du das Gerät beispielsweise manuell vom Netz trennen. Wer den WLAN-Router täglich ausschaltet, kann so im Jahr schon einiges an Ausgaben reduzieren. Auch die Zeitschaltfunktion von FritzBox und Co. hilft auf ähnliche Art. Eine Einstellung der Geräte solltest du dagegen nicht anrühren: die 100-prozentige Sendeleistung.

Hier findest du die Sendeleistung bei der FritzBox:

  • Rufe die Benutzeroberfläche auf.
  • WLAN > Funkkanal > Maximale Sendeleistung

Mehr Verbrauch durch weniger Leistung

Der Grund ist einfach: Zwar klingt es zunächst nach weniger Stromverbrauch, wenn die maximale Sendeleistung heruntergeregelt wird. Dennoch hat dies im schlimmsten Fall sogar den umgekehrten Effekt.

Wie Chip berichtet, ist eine mögliche Konsequenz von weniger Sendeleistung, dass die „Datenrate für entfernte Clients (reduziert wird), die dann wiederum länger senden müssen, um an ihre Daten zu kommen“. Das kann den Stromverbrauch am Ende steigern und zu Kosten führen, die du nicht bedacht hast.

Und selbst wenn dies nicht eintritt, sind durch die separate Einstellung wohl nur geringe Effekte auf den Energieaufwand zu erwarten.

Quellen: Chip, eigene Recherche

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

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