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Laptop überhitzt: Diese 5 Tipps helfen sofort bei der Kühlung

Ein Laptop, der ständig überhitzt, kann langfristig zu Schäden führen. Hier nennen wir dir fünf Tipps, damit er eine kühle Haube behalten kann.

Brennender Laptop vor schwarzem Hintergrund
u00a9 Lidok_L - stock.adobe.com

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Solltest du regelmäßig längere Perioden an einem mobilen Gerät arbeiten, ist dir wahrscheinlich das Problem der Überhitzung nicht fremd. Diese Erwärmung kann dauerhafte Schäden an der Hardware nach sich ziehen, besonders bei teuren Modellen. Doch was kannst du tun, wenn dein Laptop überhitzt? Im Folgenden werden fünf praktische Ratschläge vorgestellt, mit denen du dein Gerät wirkungsvoll abkühlen kannst.

Laptop überhitzt: Das solltest du vorher wissen

Für den wahrscheinlichen Fall, dass auch du zu denen gehörst, deren Laptop überhitzt, wollen wir dir natürlich weiterhelfen. Doch um das Problem wirklich zielführend zu lösen, solltest du vorher ein paar wichtige Punkte klären. Denn jedes Gerät ist unterschiedlich, gehen die Hersteller doch ganz verschieden bei der Konzipierung ihrer Systeme vor.

Zunächst solltest du einmal herausfinden, um welche Marke und um welches Modell es sich bei deinem Laptop handelt. Manchmal kann es schon helfen, Gerätetreiber, Firmware oder bestimmte Software zu aktualisieren, wenn dein Laptop überhitzt. Bekommst du beispielsweise eine Reihe von Bluescreens, hängt dies nicht zwangsläufig mit dem erhöhten Temperaturaufkommen zusammen. Kläre die folgenden drei Punkte unbedingt ab, bevor du daran arbeitest, deinen Laptop richtig zu kühlen:

  1. Aus welchem Material ist der Laptop? Um welches Modell handelt es sich konkret, in welchem Jahr ist es erschienen? Hast du die passenden Informationen parat, kannst du bei deiner Recherche wesentlich präziser vorgehen.
  2. Welche Komponente des Laptops wird wirklich heiß? Wird nicht nur das Case, sondern allem voran der Bildschirm besonders warm? Kannst du das erhöhte Hitzeaufkommen auf einen bestimmten Punkt am Gerät eingrenzen?
  3. Welche Komponenten und Bauteile sind in deinem Laptop verbaut? Hast du beispielsweise eine punktuell stark erhöhte Temperatur an der Rückseite deines Laptops festgestellt, könnte es sich um den Prozessor handeln, der ganz einfach zu heiß wird. Ist eine separate Grafikkarte verbaut, kannst du dich auch auf sie konzentrieren, um ein Versagen ihrerseits ausschließen zu können.

Laptop richtig kühlen: 5 Tipps helfen weiter

Im Folgenden haben wir noch einmal fünf allgemeinere Tipps für dich parat, wie du deinen Laptop richtig kühlst und eine Überhitzung so vermeidest. Dabei bewegen wir uns im Rahmen einer simplen Reinigung des Geräts und seiner womöglich verdreckten Komponenten, ehe wir uns fortgeschritteneren Hilfestellungen, wie dem Underclocking widmen.

Vorsicht: Wer an seinem Laptop Änderungen an der Taktrate vornimmt oder, viel einschlägiger noch, das Hülle des Geräts öffnet, um so an seinem Inneren herumzuschrauben, der verliert sehr wahrscheinlich seinen Garantieanspruch.

Ist dieser noch nicht erloschen, solltet ihr das Herumwerken lieber einem Fachmann überlassen und euch über den Kundensupport direkt an den Hersteller eures Laptops wenden. Für Hobby-Bastler, deren Garantiezeit bereits vergangen ist, bietet sich allerdings ein Blick auf die Platinen des Laptops an. Viel schief gehen kann dabei in aller Regel ohnehin nicht.

#1 Laptop säubern: Von Innen wie von Außen rein

Völlig klar: Willst du deinen Laptop ideal kühlen, so solltest du dafür sorgen, dass er sowohl von Innen als auch von Außen frei von Staub und restlichen Rückständen ist. So gewährleistest du einen maximalen Luftstrom und nur so bewahrst du deinen Laptop davor, zu überhitzen.

Fühlst du dich fit genug, das Case deines Laptops zu entfernen, so kann der Ausflug in sein Inneres nicht schaden. Auch hier wischst du mit einem trockenen Tuch kurz über die Platine, alternativ pustest du den Schmutz einfach mit einem kleinen Kompressor oder einer Flasche Druckluft heraus. Bedenke dabei aber, dass du deine Garantie verlierst, solltest du noch in Besitz jener sein.

Solltest du dir bei dem Vorhaben, deinen Laptop einmal aufzuschrauben, besonders unsicher sein, hilft dir womöglich YouTube. Suche hier am besten nach deinem exakten Laptop-Modell und passenden Schlüsselbegriffen, beispielsweise „Kühlung“ oder „Öffnen“. In vielen Videos wird dir Schritt für Schritt erklärt, wie du vorgehen musst.

#2 Richtige Position und kühlendes Zubehör

Natürlich spielt es auch eine entscheidende Rolle, wie du deinen Laptop nutzt und wo er sich den Großteil seiner aktiven Nutzungszeit befindet. Bevorzugen solltest du feste, glatte Auflageflächen, vermeiden hingegen Kissen, Decken oder gar den eigenen Schoß. Dies führt sonst dazu, dass seine Ableitung nicht gut funktioniert und sich die Wärme staut, bis der Laptop überhitzt.

Passend zum Thema: Laptop-Kühler: Ungewöhnliches Gadget, aber dennoch wichtig

Metall eignet sich hingegen ideal, um die Wärme abzuleiten. Vor allem, wenn das Case deines Laptops sowieso aus Aluminium besteht, kannst du mit einem passenden Untersetzer für noch stärkere Kühlung sorgen. Sogenannte Laptop-Ständer schaffen hier Abhilfe. Ein solcher hat zumeist auch eine Verbesserung der Luftzirkulation zur Folge, weil das Gerät besser „atmen“ kann.

Außerdem können auch externe Lüfter zur Lösung des Problems und der richtigen Kühlung deines Laptops beitragen. Besonders praktisch: Die Kombination aus belüfteten Untersetzern, die mit ihren oft aus Metall gefertigten Designs ohnehin für eine geringere Temperatur sorgen, und externen Belüftungsmöglichkeiten, beispielsweise zusätzliche Radiatoren. Passende Modelle gibt es sowohl strom- als auch batteriebetrieben.

#3 Lüfter richtig einstellen

In den meisten modernen Modellen solltest du eine Option finden, die es dir ermöglicht, die Lüftergeschwindigkeit und das Rotationsverhalten deiner Radiatoren im Laptop zu beeinflussen. Viele neue Laptops kommen mit einer integrierten App des Herstellers geliefert. Sollte eine solche nicht vorhanden sein, findest du passende Alternativen bei NZXT, CAM und Co. Andernfalls kannst du die Einstellungen auch über das BIOS vornehmen oder, solltest du ein MacBook von Apple nutzen, auch hier eine alternative Anwendung, zum Beispiel SMC Fan Control, herunterladen.

Grundlegend willst du erzielen, dass die Lüfter deines Laptops bereits recht hoch einsteigen, ohne, dass sie nach Erreichen einer bestimmten Temperatur wieder in ihren Normalbetrieb zurückkehren. So gewährleistest du, dass dein Laptop richtig gekühlt wird, bevor er Anzeichen der Überhitzung durchscheinen lässt.

Zwar erhöhst du so gleichermaßen die Lautstärke, die dein Laptop von sich gibt, jedoch sorgst du andersherum auch für eine verlängerte Lebensdauer des Geräts.

Weitere Tipps, um den Latop richtig zu kühlen

Trotz der Tipps macht es noch immer den Anschein, als würde dein Laptop überhitzen? Folgendes kannst du ebenfalls ausprobieren, vor allem dann, wenn die Garantie für das Gerät sowieso erloschen ist:

  • Wärmeleitpaste der CPU erneuern
  • Laptop „underclocken“ – dabei solltest du unbedingt ein ausführlicheres YouTube-Tutorial zu Rate ziehen oder jemanden, der sich bestens mit der Materie auskennt, konsultieren, um stärkere Schäden zu vermeiden.
  • Heatsink ersetzen oder weitere einbauen – auch hier gilt: Setze dich intensiver mit der Thematik auseinander, ehe du dein Gerät womöglich zerstörst.
  • Laptop-Lüfter mit stärkeren austauschen

Reicht all das nicht und dein Laptop überhitzt noch immer, wende dich an ein Computer-Fachgeschäft oder direkt an den Hersteller, um weitere Hilfestellungen zu erhalten. Wie du deinen Laptop-Akku hingegen ganz einfach schonen kannst, zeigen wir dir an anderer Stelle.

Quellen: eigene Recherche

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