Veröffentlicht inProdukte

Elektroautos sind besser als gedacht: Diese Stärke hat der ADAC jetzt festgestellt

Kein Auto ist perfekt und das gilt auch für Elektroautos. Laut dem ADAC haben sie aber einen entscheidenden Vorteil gegenüber Verbrennern, der bislang noch nicht vielen bewusst gewesen sein dürfte.

Mehrere Elektroautos an Ladepunkten.
u00a9 serperm73 - stock.adobe.com

Elektroautos für unter 18-Jährige // IMTEST

Noch keine 18 Jahre alt aber Lust auf Mobilität? Mit diesen kleinen Elektroautos ist das möglich.

Langfristig wird zwar niemand mehr an Elektroautos vorbeikommen. Doch das wird noch einige Jahre dauern und bis dahin bleibt Verbraucherinnen und Verbrauchern die Wahl zwischen Stromern und Verbrennern. Eine neue statistische Auswertung des ADAC zeigt nun einen wichtigen Vorteil des neuen Fahrzeugtyps, der vielleicht bei der Kaufentscheidung eine Rolle spielen könnte.

Elektroautos: Laut ADAC sind sie deutlich zuverlässiger

Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) hat jüngst eine neue Pannenstatistik veröffentlicht. Neben allgemeinen Zahlen und Auswertungen ist auch der Vergleich zwischen Elektroautos und Verbrennern ein wichtiger Bestandteil der neuen Ergebnisse. Dabei gibt es insgesamt einen klaren Gewinner: Pro 1.000 Fahrzeuge kommt es bei den Stromern zu 4,9 Pannen, bei den herkömmlichen Antrieben steigt die Zahl auf 6,9.

Elektroautos sind der Übersicht zufolge also insgesamt zuverlässiger. Im Detail gibt es zudem bestimme Segmente, in denen E-Autos deutlich besser abschneiden als ihre Konkurrenz: Probleme mit den Reifen sind bei Verbrennern häufiger und auch in den Kategorien „Schlüssel, Schlösser, Wegfahrsperre“ und „Motor, Management und Hochvolt-(HV)-System“ ziehen sie gegenüber elektrischen Fahrzeugen den Kürzeren.

Eine große Gemeinsamkeit haben die Fahrzeugtypen aber doch: Bei beiden ist die Starterbatterie die häufigste Ursache fürs Liegenbleiben – jeweils 2,5 Pannen pro 1.000 Autos sind darauf zurückzuführen. Der ADAC hat übrigens zusätzlich ein Video zur Statistik herausgebracht, dass du dir nachfolgend anschauen kannst:

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von YouTube, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Ein finales Ergebnis gibt es aber noch nicht

Zuvor hatten Expertinnen und Experten gemutmaßt, dass Elektroautos im direkten Vergleich weniger pannenanfällig sein dürften. Das soll unter anderem an der geringeren Anzahl an störanfälligen Bauteilen liegen, die in ihnen verbaut sind – so gibt es zum Beispiel keinen Auspuff, kein Getriebe mit mehreren Übersetzungen, keine Abgasrückführung etc.

Nichtsdestotrotz gibt es einige Faktoren bei der Auswertung zu bedenken: Der Reifenverschleiß bei Verbrennern könnte das direkte Resultat größerer zurückgelegter Distanzen sein, da die Laufzeiten bei ihnen aktuell noch höher sind. Da aber Stromer besonders schwer sind, könnten die Reifen in Zukunft ebenfalls störanfälliger werden. Auch Bremsen, Achsen und Achsaufhängungen müssen dem höheren Gewicht standhalten und können demnach schneller verschleißen.

Weil Hersteller aktuell recht hohe Preise verlangen können, gibt es bei ihnen noch keinen großen Druck, Sparmaßnahmen umzusetzen und dadurch die Qualität der Bauteile und Materialien zu reduzieren, was wiederum für die Stromer spricht. Auch sind Elektroautos immer noch neu – je länger Hersteller an ihnen arbeiten und diese weiterentwickeln, desto mehr könnte sich die Pannenanfälligkeit noch reduzieren. Allerdings kann man jetzt noch nicht sicher sagen, ob die verwendeten Batterien ähnlich lange halten wie Verbrennungsmotoren.

Übrigens: Das sind die derzeit besten Elektroautos auf dem Markt, wie der ADAC ermittelt hat.

Quellen: ADAC, YouTube/ADAC

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.