Veröffentlicht inProdukte

Saugroboter für Tierhaare: So sind Fellreste kein Problem mehr

Suchst du einen Saugroboter für Tierhaare, solltest du auf einige Dinge besonderen Wert legen. Erfahre jetzt, was du beim Kauf beachten solltest.

Graue Katze sitzt auf Saugroboter für Tierhaare.
© Julia - stock.adobe.com

Welcher Roboter passt zu mir? // IMTEST

Saubermachen lassen und sich möglichst wenig Gedanken darum machen müssen. Das ist ein Traum, der dank moderner Technik immer realer wird.

Viele Vierbeiner gehören in deutschen Haushalten zur Familie dazu. Das bedeutet allerdings auch, dass wir uns um sie und ihre Hinterlassenschaften kümmern müssen. Gerade in der Fellwechselzeit sind Saugroboter für Tierhaare daher eine willkommene Hilfe. Um das passende Modell zu finden, zeigen wir dir einige der wichtigsten Eigenschaften der besten Varianten für Haustiere.

Warum bereiten Tierhaare Saugrobotern Probleme?

Grundsätzlich können alle Saugroboter Tierhaare aufnehmen. Jedoch entstehen hier schnell einige Komplikationen. Denn wenn es sich nicht nur um drei bis vier Haare handelt, und das tut es selten, können die Fellreste dem Roboter Probleme bereiten.

Einerseits können sich gerade längere Tierhaare um die Saugroboter-Bürste wickeln. Dadurch kann diese nicht mehr ordentlich bürsten und es bleiben nach und nach immer mehr Krümel liegen, die nicht erfasst werden.

Weiterhin sind Tierhaare wesentlich größer als Staub oder Krümel. Sie nehmen im Staubbehälter also entsprechend mehr Platz ein und du musst diesen wesentlich häufiger entleeren.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken, solltest du auf einige Dinge achten, wenn du einen Saugroboter kaufen willst.

#1 Eine starke Saugleistung

Durch Form und Länge gehören Tierhaare für Saugroboter zu den schwieriger zu greifenden Verschmutzungen. Eine hohe Saugleistung sorgt dafür, auch aus Hochflorteppichen oder Holzböden mit tiefen Rillen jedes einzelne Fellhaar entfernen zu können.

Die Saugleistung selbst wird dabei in Pascal (Pa) angegeben. Möchtest du einen Saugroboter für Tierhaare kaufen, sollte dieser über mindestens 2.000 Pa verfügen, wie Otto berichtet.

Tipp: Einige Saugroboter-Modelle können selbstständig zwischen verschiedenen Saug-Modi wechseln. So wird die Saugleistung auf verschiedenen Untergründen maximiert, um auch wirklich alle Haare zu entfernen.

#2 Die passende Bürste

Saugroboter können mit verschiedenen Bürsten-Arten ausgestattet sein. Diese sammeln Verunreinigungen vom Boden auf und transportieren sie in den Staubbehälter. Bei Saugrobotern für Tierhaare sind zwei Kriterien von entscheidender Bedeutung: Erstens die Bürsten-Art und zweitens die Möglichkeit, die Bürste zu entfernen.

Die Bürsten-Art

Bei Saugrobotern für Tierhaare sind besonders Kombibürsten, bestehend aus Borsten und Gummilamellen, zu empfehlen. Sie eignen sich für allerhand Untergründe und nehmen Haare sehr effektiv auf, gerade in Kombination mit einer hohen Saugleistung.

Hochwertige Staubsaugroboter-Modelle haben häufig gleich mehrere Bürsten-Arten inkludiert. So kannst du die Bürsten je nach Anspruch einfach variieren.

Abnehmbare Bürsten haben sich bewährt

Um die Bürsten wechseln zu können, müssen diese selbstverständlich abnehmbar sein. Das hat einen sehr wichtigen Nebeneffekt: Du kannst die Bürste sehr einfach reinigen.

Selbst die hochwertigsten Bürsten kommen nicht um eine regelmäßige Reinigung herum, denn Haare und Schmutz verfangen sich früher oder später dennoch in ihnen. Kannst du die Bürste entfernen, lassen sich Krümel einfach abklopfen und Tierhaare abzupfen.

Eine weitere Alternative sind übrigens bürstenlose Modelle. Diese haben, ähnlich wie traditionelle Staubsauger, nur eine Saugdüse. Dadurch muss keine Bürste gereinigt werden und Tierhaare werden mit genügend Saugleistung dennoch entfernt. Allerdings sind diese Varianten nicht für Teppichböden geeignet.

#3 Möglichst großes Volumen

Wie bereits im ersten Kapitel erwähnt, nehmen Tierhaare in Saugroboter-Behältern ziemlich viel Platz weg. Entsprechend hilfreich ist es also, auf ein möglichst großes Behältervolumen zu setzen. Generell lässt sich sagen, dass Modelle unter 400 ml nicht als Saugroboter für Tierhaare geeignet sind.

Eine sinnvolle Alternative sind Modelle mit einer Absaugstation. Diese erweiterte Ladestation saugt den Behälter des Roboters automatisch leer und füllt ihn entweder in einen Beutel oder einen wesentlich größeren Behälter, sodass gleich mehrere Durchgänge erfolgen können, bevor der Schmutz entfernt werden muss.

Weitere hilfreiche Kriterien

Neben den genannten Kriterien gibt es einige weitere nützliche Eigenschaften, die gute Saugroboter für Tierhaare auszeichnen. Wir zeigen sie dir in einer Kurzübersicht:

  • HEPA-Filter: HEPA-Filter sind dafür bekannt, auch kleinste Partikel und Allergene aufzusammeln. Das ist besonders für Allergiker sehr hilfreich.
  • Wischfunktion: Tierhaare sind nicht die einzigen Hinterlassenschaften von Haustieren. Für Sabberflecken und andere Verschmutzungen ist eine Wischfunktion unerlässlich.
  • Lautstärke: Einige Saugroboter können wirklich laut werden. Wähle lieber ein leises Modell, um auch deinem Vierbeiner etwas Gutes zu tun.
  • Sperrzonen: Mit einer Sperrzonen-Funktion legst du verbotene Bereiche für deinen Roboter fest. Ideal für Näpfe oder Ruhebereiche deines Tieres.

Tipp: Suchst du nach weiteren Helfern für dein modernes Smart Home? Wir zeigen dir vier Geräte, die kostbare Zeit sparen können.

Quelle: Otto, eigene Recherche

Seit dem 24. Februar 2022 herrscht Krieg in der Ukraine. Hier kannst du den Betroffenen helfen.

Die mit „Anzeige“ oder einem Einkaufswagen 🛒 gekennzeichneten Links sind sogenannte Affiliate-Links. Die verlinkten Angebote stammen nicht vom Verlag. Wenn du auf so einen Affiliate-Link klickst und über diesen Link einkaufst, erhält die FUNKE Digital GmbH eine Provision von dem betreffenden Online-Shop. Für dich als Nutzer*in verändert sich der Preis nicht, es entstehen für dich keine zusätzlichen Kosten. Die Einnahmen tragen dazu bei, dir hochwertigen, unterhaltenden Journalismus kostenfrei anbieten zu können.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.