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Apple meldet wichtiges Patent an – es könnte das iPhone völlig verändern

Datenschutz beginnt im Kleinen. Darum hat Apple nun zwei nützliche Patente angemeldet, die die Sicherheit auf deinem iPhone deutlich erhöhen könnten.

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Das beste iPhone 15 // IMTEST

Wenn ein neues iPhone auf den Markt kommt, warten Fans deutschlandweit gespannt vor den Apple Stores. Wird es dem großen Hype gerecht?

Wenn du dein iPhone häufiger in der vollen Bahn oder in einem gutbesuchten Café verwendest, dürftest du dich bestimmt schon gefragt haben, inwiefern Umstehende beobachten können, was auf deinem Screen gerade vor sich geht. Mit zwei neuen Patenten könnte Apple Handy-Gaffern allerdings das Handwerk legen. Die Datenschutzfeatures sind genauso simpel wie genial.

iPhone: Bildschirm mit Super-Qualität und großem Manko

Wie Branchen-Kenner William Gallagher bei AppleInsider schreibt, können die hochwertigen Bildschirme von iPhones ein zweischneidiges Schwert sein. Hohe Auflösung, angenehme Helligkeit und ein breites Sichtfeld erleichtern nicht nur dir als Userin oder User das Lesen auf dem Screen. Auch Personen um dich herum können teils mehr auf deinem Handy erkennen als dir leib ist.

Das ist nicht nur für Nutzende unangenehm, sondern auch für den Datenschutz höchst problematisch. Darum forschte Apple schon lange nach einer Möglichkeit, die Einsehbarkeit seiner iPhones für Fremde einzuschränken, ohne dabei die Lesbarkeit zu beeinträchtigen. Zwei neue Patente könnten nun die Antwort auf das Problem liefern.

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Lösung #1: Sichtschutzfolie fürs iPhone

Auf der Website des amerikanischen Patent- und Markenamtes (USPTO) sind beide Apple-Patente für die Öffentlichkeit frei einsehbar. Eines davon hört auf den Namen „Sichtschutzfolien für gebogene Displays“.

Hierbei handelt es sich laut Beschreibung um eine polarisierende Folie, die über den Bildschirm gespannt wird. Diese bewirkt, dass Licht nur in eine Richtung ausgestrahlt werden kann. Sitzt du also direkt vor deinem iPhone, erstrahlt dessen Screen in voller Retina-Qualität und gewohnter Helligkeit. Von der Seite hingegen erscheint der Bildschirm verdunkelt.

Lösung #2: Blickwinkel einstellen

Das zweite Patent heißt laut USPTO „Displays mit einstellbaren Blickwinkeln“. Wie der Name andeutet, lässt sich hiermit der Blickwinkel des Bildschirms manuell verändern. Im Gegensatz zur ersten Lösung soll hierbei keine zusätzliche Schicht auf den Screen verbaut werden. Stattdessen finden die Änderungen bereits im Inneren des iPhones statt.

Bei dieser Lösung verbaut Apple eine Flüssigkristallschicht zwischen den polarisierenden Schichten des iPhones. Diese könnte einen Farbfilter enthalten, der Bilder mit bestimmten Farben nur für die Nutzerinnen oder den Nutzer sichtbar macht.

Wann erscheinen die neuen Datenschutz-Features?

Mit der Patentanmeldung hat Apple bereits einen großen Schritt vollbracht, seinen Nutzenden demnächst mehr Sicherheit am Screen zu bieten. Dennoch gibt es noch keine offiziellen Meldungen, wann genau diese neuen Datenschutzfeatures auf den Markt kommen sollen.

Verläuft die Entwicklung gut, ist es jedoch gut möglich, dass eins oder beide bereits im kommenden iPhone 16 verbaut sein könnten. Der Sichtschutz für den Bildschirm soll darüber hinaus auch für Apples eigenen Laptop, den Mac, erscheinen.

Erste Einblicke: Die wichtigsten Insider-Leaks zum iPhone 16 haben wir hier für dich zusammengefasst.

Quellen: AppleInsider, United States Patent and Trademark Office

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