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Bis zu 13.750 Euro: Hier bekommt man noch den Zuschuss für Elektroautos

Elektroautos sollen die Verkehrswende nicht nur in Deutschland voranbringen. Auch in anderen Ländern der EU sind sie auf dem Vormarsch.

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Italien führt die Veränderung seiner Fahrzeugflotte in Richtung größerer Umweltfreundlichkeit an. Dies bildet einen deutlichen Gegensatz zur kürzlich erfolgten Aussetzung der Umweltprämie für Elektroautos in Deutschland. Mit einem geplanten Fördervolumen von 930 Millionen Euro beabsichtigt die italienische Regierung, eine der ältesten Autoflotten Europas zu erneuern. Diese Initiative konzentriert sich auf die Modernisierung.

Italien fördert Umstieg auf Elektroautos

Das Konzept der italienischen Regierung konzentriert sich darauf, Nutzende zu ermutigen, von älteren, umweltschädlichen Fahrzeugen auf sauberere E-Fahrzeuge umzusteigen. Haushalte mit einem Jahresverdienst von unter 30.000 Euro könnten bis zu 13.750 Euro erhalten, wenn sie ihre Euro-2-Standardfahrzeuge gegen Stromer austauschen.

Ein großer Teil der italienischen Fahrzeuge entspricht Bloomberg zufolge nur dem Euro-3-Standard oder niedriger, was die Notwendigkeit einer Modernisierung aufzeigt. Die Strategie der Regierung zielt darauf ab, dieses Problem zu lösen, indem sie die nationale Flotte erneuert. Der Plan unterstützt auch den Kauf von in Italien hergestellten Elektroautos. Das soll neben der Umwelt auch die lokale Automobilindustrie stärken.

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Günstige Stromer von Fiat und Citroën

Der Fiat Pandina spielt eine Schlüsselrolle im Übergang Italiens zu Elektrofahrzeugen. Er soll in Serbien produziert und dieses Jahr auf den Markt gebracht werden – zu einem Preis von unter 25.000 Euro. Das macht den Pandina zu einem potenziellen Wendepunkt auf dem Markt.

Neben dem Fiat-Modell macht auch der Citroën ë-C3 Elektroautos zugänglicher. Mit einem Startpreis von 23.300 Euro wird er Anfang dieses Jahres erhältlich sein. Der ë-C3 repräsentiert den wachsenden Trend zu wirtschaftlich erschwinglichen Stromern. Das ist für eine weit verbreitete Akzeptanz unerlässlich.

Quelle: Bloomberg

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