Die Erde verändert sich. Schuld daran ist der Klimawandel, für den wir Menschen nachgewiesenermaßen verantwortlich sind. Flutkatastrophen, Hitzewellen, Extremwettersituationen und ähnliche Folgen beobachten wir inzwischen sogar schon in Deutschland. Was wir nicht sehen, sind die eher eigenartigen Wege, auf denen die Erderwärmung und ihre Ursachen mit unserem Planeten spielen.

3 Folgen des Klimawandel: Das passiert auf der Erde wirklich

Nicht nur Temperaturen, Eismassen an den Polen und der Meeresspiegel unterliegen kritischen Veränderungen, die durch den Klimawandel bedingt sind. Auch Tiere, Natur und die Erde selbst zeigen unerwartete Anpassungen an die wechselnden Umweltbedingungen. Drei davon wirken besonders seltsam.

Ungewöhnliche Klimawandel-Folge #1: Veränderte Gravitation

Der Klimawandel scheint enorme Auswirkungen auf die Erde haben zu können. Zumindest dokumentiert eine Studie der ESA von 2014 einen Abfall des Gravitationsfeldes aufgrund von Eisverlust und Grundwassererschöpfung über dem Westen der Antarktis in den Jahren 2009 bis 2012. Zwar bedeutet das nicht, dass Menschen dort plötzlich schweben würden. Alarmierend ist ein solcher Einfluss des Klimawandels auf die Erde dennoch.

Ungewöhnliche Klimawandel-Folge #2: Krabben werden größer

Tatsächlich beobachten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler seit einiger Zeit, dass das Tierreich der Erderwärmung nicht immer etwas entgegenzusetzen hat. So konnte bereits festgestellt werden, dass einige Arten durch den Klimawandel schrumpfen.

Anders Krabben. Schon 2013 berichtete die Washington Post, dass die erhöhte Kohlenstoffbelastung des Ozeans zu schneller wachsenden Krustentieren führt. Bis 2113 könnten demnach zum Beispiel übergroße Exemplare der Blauen Krabbe das Resultat sein, die deutlich mehr Austern und Organismen frisst. Das wiederum könnte ganze Nahrungsketten aus dem Ruder werfen.

Ungewöhnliche Klimawandel-Folge #3: Eisbeben

Das arktische Äquivalent zum Erdbeben ist das sogenannte Eisbeben. Ereignisse dieser Art gibt es zwar nicht erst durch den Klimawandel. Er hat allerdings dazu geführt, dass Eismassen heute noch instabiler sind.

Wie Gizmodo berichtet, konnten Forscher von Alaska bis in die Antarktis Eisbeben dokumentieren, die entweder aufgrund der Gefrieren-Auftauen-Zyklus oder durch kollabierende Eisberge entstanden sind. Ein solches Eisbeben lässt sich sogar anhören:

Die zunehmenden Aufzeichnungen helfen Forschenden, künftige Gletschereinstürze vorherzusagen.

Weitere Fakten zum Klimawandel

Wer die Veränderungen nicht für real hält oder Zweifel daran hat, kann sich von mehr als 100.000 Klimawandel-Studien überzeugen lassen. Sie zeigen, wie jede:r Einzelne von uns bereits direkt davon betroffen ist. Inzwischen ist die Lage so ernst, dass weltweit über 10.000 Forscher öffentlich vor dem Klimawandel warnen.

Quellen: ESA, The Washington Post, Gizmodo

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