Wenn die NASA ihre InSight-Sonde Ende November auf die Oberfläche des Mars gesteuert hat, liegt das Schlimmste bereits hinter ihr: „Die 7 Minuten des Terrors“. Denn bevor das Raumfahrzeug nach seiner 480 Millionen Kilometer langen Reise landen kann, steht ihm das Durchqueren der Mars-Atmosphäre bevor.

NASAs InSight steht holprige Mars-Landung bevor

Rob Grover vom Jet Propulsion Laboratory in Pasadena, Kalifornien, beschreibt, dass es für die Überwindung der Atmosphäre des Roten Planeten den aussagekräftigen Namen „Die 7 Minuten des Terrors“ gäbe. In dieser Zeit, wenn InSight die letzten rund 112 Kilometer zur Oberfläche des Mars hinter sich bringt, bestünde kaum Spielraum für Fehler.

Gleichzeitig müssten hunderte Dinge funktionieren, allerdings ganz ohne Kontrolle von der Erde aus: „Wir können das Vehikel nicht selbst fliegen. Der Flugcomputer an Bord muss es selbst schaffen. Alles muss perfekt selbständig funktionieren“, betont Grover. Die NASA streamt am 26. November live, wenn InSight den Mars erreicht und auf der Oberfläche landet. Ob sich diese minutenlange Tortur dann auch für Zuschauer bemerkbar macht, bleibt abzuwarten. Zumindest bei der NASA würden Grover zufolge alle Herzen für sieben Minuten schneller schlagen.

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