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Rätsel im All: Wurde dieser Astronaut von Ufos umzingelt?

Auch Astronauten wollen ab und zu Aliens gesehen haben.
Auch Astronauten wollen ab und zu Aliens gesehen haben.
Foto: Shutterstock/petrmalinak
John Glenn sah sich 1962 im Weltraum umgeben von leuchtenden Objekten. Eine Aufzeichnung seiner Übertragung zur Erde ließ damals rätseln, was er wirklich gesehen hat.

Als erster Amerikaner begab sich der Astronaut John Glenn am 20. Februar 1962 mit der Mercury Friendship 7-Mission ins All, um die Erde zu umrunden. Was Glenn später allerdings unter anderem bekannt machte, war eine rätselhafte Radioübertragung. Darin erklärt der Astronaut, von Dutzenden seltsamen Lichtern umzingelt zu sein.

Hat John Glenn Ufos gesehen?

In der Aufzeichnung spricht Glenn von leuchtenden Teilchen, einer Art Glühwürmchen, die von Alien-Fans auch heute noch nur zu gern als Ufos interpretiert werden.

Ein Transkript der Friendship 7-Übertragung (ab 00 01 15 57) zeigt, dass man sich zumindest im Kontrollzentrum auf der Erde Sorgen um den geistigen Zustand Glenns gemacht hatte. Der Astronaut hatte seine Beobachtungen als "eine große Masse sehr kleiner Partikel, die stark erhellt sind, als wären sie beleuchtet" beschrieben. Weiter erzählte Glenn: "Sie kommen durch die Kapsel und sehen wie kleine Sterne aus."

Video: John Glenn, 1962
The Living Sky

Etwa fünf Minuten nachdem Glenn die Objekte beschrieben hatte, meldete sich die Kommandozentrale wieder mit der Anmerkung, Glenn würde etwas "verwirrt" wirken. Man fragte ihn außerdem nach seinem Sauerstofflevel. Auf die seltsamen Vorgänge rund um Glenns Raumschiff ging man dagegen nicht ein.

Das hatte Glenn wirklich beobachtet

Es dauerte bis zur nächsten Mercury-Mission im Mai 1962, bis das Rätsel um die winzigen Objekte gelöst wurde. Der Astronaut Scott Carpenter sah die leuchtenden Partikel ebenfalls in der unmittelbaren Nähe außerhalb seines Raumfahrzeugs. Deren Quelle konnte er anders als Glenn jedoch schnell identifizieren.

Es handelte sich Universe Today zufolge um kleine Stückchen Frost, die von der Seite der Raumkapsel gelöst hatten, als sie sich im Sonnenlicht befand. Dieses Licht sorgte übrigens auch dafür, dass die Teilchen zu leuchten schienen. Sobald Carpenter an die Seite der Kapsel klopfte, lösten sich mehr von den Partikeln und wurden sichtbar.

Auch wenn es sich im Fall Glenns nicht um Ufos handelte, der Glaube daran besteht auch unter Wissenschaftlern weiter. Ein Harvard-Professor ist beispielsweise davon überzeugt, dass das seltsame Objekt Oumuamua eine Alien-Sonde ist. Ein anderer Forscher will wegen Alien-Technologie vom FBI unter die Lupe genommen worden sein. Und selbst bei Google Maps tauchen Ufos ab und zu auf.

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