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Die Sonne, unsere Lebensgrundlage: Ist sie eigentlich ein Planet?

Die Sonne ist maßgeblich für das Leben auf der Erde. Doch was stellt sie eigentlich für ein Weltraumobjekt dar? Wir bringen Licht ins Dunkle.

Sonne
Die Sonne ist das Zentrum unseres Planetensystems. Doch ist die Sonne ein Planet? Foto: imago images/blickwinkel

Unser Sonnensystem hat acht Planeten: Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun. Sie alle umkreisen die Sonne seit Jahrmillionen; sie ist das Zentrum unseres Planetensystems. Doch was ist sie genau; ist die Sonne ein Planet?

Ist die Sonne ein Planet? Wir haben die Antwort

Sie spendet uns Licht und Energie und bildet damit die Basis unseres Lebens. Ohne sie wäre es vollkommen dunkel auf der Erde. Doch was ist sie überhaupt für ein Weltraumobjekt; ist die Sonne ein Planet? Im Folgenden bringen wir für dich Licht ins Dunkel.

Das sind die wichtigsten Zahlen und Fakten zur Sonne:

  • Durchmesser: 1.400.000 Kilometer
  • Masse: 333.000 Erdmassen
  • Temperatur an der Oberfläche: 5.500 Grad
  • Temperatur im Kern: 15 Millionen Grad
  • Sie ist 750-mal so schwer wie alle Planeten zusammen
  • Sie könnte die Erde eine Million Mal aufnehmen
  • Bricht sie aus, schleudert sie bis zu zehn Milliarden Tonnen Gas ins All

Die Sonne ist kein Planet, sondern der Stern, der der Erde am nächsten ist und den Mittelpunkt unseres Sonnensystems bildet. Sie ist durchschnittlich groß im Vergleich zu anderen Sternen und befindet sich im äußeren Drittel der Milchstraße. Auf ihrer Oberfläche bilden sich Sonnenflecken, die in Zusammenhang mit starken Magnetfeldern stehen.

Außerdem bildet der Lauf der Sonne den Tag und das Jahr. Schon in der Urzeit verehrten Menschen sie dafür.

Es gibt eine klare Antwort auf deine Frage

Die Frage „ist die Sonne ein Planet“ können wir dir also definitiv mit einem Nein beantworten. Die Sonne ist ein Stern und ihre Strahlung die Grundvoraussetzung allen Lebens auf der Erde; ohne sie gäbe es die Menschheit nicht. Die Energie bezieht sie aus der Fusion von Wasserstoff zu Helium.

Wie die NASA schreibt, ist ein Stern eine entzündete Gaskugel, die durch ihre eigene Gravitation zusammengehalten wird. Neben der chemischen Zusammensetzung unterscheidet sich jedoch auch die Entstehung eines Sternes von der eines Planeten. Gas- oder Gesteinsplaneten entstehen dadurch, dass größere Objekte durch ihre Gravitation kleine Objekte oder Gas und Staub anziehen.

Sonnen hingegen entstehen in molekularen Wolken, in großen Gas- und Staubansammlungen. Durch großen Druck und Hitze innerhalb solcher Wolken können sich Gas- und Staubklumpen schlussendlich entzünden. Ein Stern ist geboren.

Fazit: Die Sonne als Basis des Lebens

Ist die Sonne ein Planet? Nein, sie ist ein Stern. Ein sehr wichtiger Stern, der als Zentrum unseres Sonnensystems die Grundlage unseres Lebens garantiert. Die Aktivitäten dieses Sterns verändern sich aus diesem Grund alle 11 Jahre. Letztes Jahr zeigte ein NASA-Foto erstmals das Magnetfeld der Sonne in Hochauflösung. Unser Wissen über die Sonne verdanken wir übrigens unter anderem dieser fliegenden Untertasse der NASA. Ohne die Sonne gäbe es uns nicht. Was passiert also, wenn ein gigantischer Asteroid die Sonne gefährdet?

Quelle: NASA.gov

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