Es ist eine der mysteriösesten Gebiete unseres Planeten: die Area 51. Erfolgreich hält die US-Regierung unter Verschluss, was wirklich hinter den Toren des militärischen Sperrgebiets in Südkalifornien, nordwestlich von Las Vegas, vor sich geht. Angeblich testet die US Air Force dort Experimentalflugzeuge. Aber ob das auch stimmt?

Verschwörungstheoretiker glauben eher daran, dass die US-Regierung dort Aliens erforscht. Das klingt zu verrückt, um wahr zu sein. Dennoch haben sich jüngst Hunderttausende „Gläubige“ über Facebook zusammengeschlossen mit dem Plan, Area 51 stürmen zu wollen. Wahrheit und Fiktion liegen eng beieinander, wenn es um das Sperrgebiet geht. Diese Gerüchte über die Gegend wurden immerhin bereits bestätigt.

Geheime Alien-Forschung? Diese 6 Fakten über Area 51 sind wahr

Wer das Sperrgebiet von Area 51 unbefugt betritt, wird verhaftet – oder gar Schlimmeres erleben müssen. Zwar wurde die Existenz des Gebiets nach jahrelanger Vertuschung 2013 vom CIA bestätigt, bis heute ranken sich jedoch Mythen darum, was wirklich hinter den Kulissen passiert. Das hindert Neugierige nicht daran, sich dem Sperrgebiet zu nähern. Im Gegenteil: Area 51 ist heute eine Touristenattraktion.

Und es gibt noch mehr kuriose Fakten darüber, die dich überraschen werden – vom lustigen Google Maps-Feature bis zur Totalüberwachung durch das US-Militär, obwohl es gar keine Zäune gibt.

#1 Area 51: Name, Standort, Verwaltung

Area 51 ist nicht der einzige Name für das Gebiet. Manchmal wird auch von Homey Airport oder Groom Lake gesprochen. Groom Lake deshalb, weil das Gebiet zwischen zwei Gebirgszügen direkt am gleichnamigen, ausgetrockneten Salzsee liegt. Die Bezeichnung Area 51 stammt von den alten Gebietseinteilungen auf Karten des Nevada-Testgeländes.

Der Standort war ursprünglich ein verlassener Luftstreifen am Rande des Lake, der für Atomtests genutzt worden war. Das Gebiet wird heute von der Edwards Air Force Base verwaltet, die im Süden Kaliforniens sitzt (nicht in Nevada).

#2 Unglaubliche Überwachung, aber kein Zaun

Alle Aktivitäten, die auf und rund um das Gebiet von Area 51 werden extrem vom US-Militär überwacht. Es gibt magnetische Sensoren auf den Straßen, die die Aufseher alarmieren, aus welcher Richtung sich jemand mit welcher Geschwindigkeit dem Gebiet nähert. Außerdem stehen Kameras auf den Bergs ringsherum.

Dabei gibt es noch nicht einmal Zäune um das Gelände herum, nur orangefarbene Aufsteller, Warnschilder und Sicherheitsschnüre, die die Grenze markieren, die es nicht zu überschreiten gilt. Falls du die Grenze unbefugt übertrittst, verstehen die Verantwortlichen laut eigenen Angaben keinen Spaß. Jedenfalls, wenn man einem ehemaligen Sicherheitsbeamten der Area 51 glaubt.

#3 Überraschung auf Google Maps

Wenn du Area 51 auf Google Maps auscheckst, verwandelt sich der kleine Street View-Mensch in ein Raumschiff, das sich über die Karte bewegt. Die genauen Koordinaten für das Gebiet lauten 37°14′06″N 115°48′40″W.

#4 Jeder fängt mal klein an

Ursprünglich bestand Area 51 aus einer Landebahn, ein paar Hangars, einer Messehalle und ein paar Wohnwagen für die Mitarbeiter. Heute sind es mehrere Start- und Landebahnen. Diese bieten viel Platz für die Luftwaffenübungen und Testflüge, die dort tatsächlich stattfinden. Mittlerweile hat der Flugplatz wie jeder andere einen ICAO-Codes erhalten: KXTA.

#5 So kommen die Angestellten da hin

Die Mitarbeiter von Area 51 müssen natürlich zu ihrem Arbeitsplatz kommen. Wenn sie nicht auf dem Gelände wohnen, betreten sie es mit dem Flugzeug über ein eingeschränktes Terminal namens „Gold Coast“ am McCarran International Airport in Las Vegas. Auf Google Maps ist an diesem Terminal ein riesiger Parkplatz zu sehen.

Die Flugzeuge, die die Angestellten zur Area 51 bringen, sind Teil einer klassifizierten Airline namens Janet. Die Maschinen sind unmarkiert und haben einen roten Streifen auf der Seite.

#6 Das Raumschiff-Geheimnis

Vor 30 Jahren etwa wandte sich ein Mann namens Bob Lazar an den regionalen TV-Sender KLAS-TV. Er erzählte, dass er in einer „geheimen Einrichtung“ nahe des Groom Lake gearbeitet habe. Und er lieferte den Entwurf eines Raumschiffs mit, das er angeblich dort selbst getestet habe. Dadurch wurde die Ufo-Debatte neu entfacht.

YouTube video

Lazar beschrieb das Raumschiff näher. Es habe sogar fliegen können, allerdings nicht wie in Filmen, sondern mit seinem „Bauch“ voran. Diese Vorstellung passte schließlich zum Filmmaterial des „Gimbal Ufos“, einem Video, das 2017 vom Pentagon veröffentlicht wurde. Heute berichten US-Navy-Piloten fast täglich von Ufo-Sichtungen. Erst kürzlichdokumentierte ein Navy-Video eine ganze flotte seltsamer Objekte.

Noch immer viele Rätsel um Area 51

Obwohl die CIA 2013 öffentlich enthüllte, dass Area 51 real ist, gibt es bis heute keine Beweise oder offiziellen Bestätigungen dafür, dass dort Aliens erforscht oder Ufos getestet würden. Dennoch wollen Hunderttausende Area 51 stürmen. Über eine Facebook-Gruppe haben sie sich für den 20. September verabredet. Vermutlich ist das Vorhaben aber ein Fake.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.