Science 

Forscher finden heraus, dass die Erde im Herzen jünger ist als gedacht

Forscher fanden etwas unglaubliches über die Geschichte der Erde im Universum heraus. Demnach ist der Erdkern um einiges jünger, als gedacht.
Forscher fanden etwas unglaubliches über die Geschichte der Erde im Universum heraus. Demnach ist der Erdkern um einiges jünger, als gedacht.
Foto: iStock/Rost-9D
Die Erde ist ein 4.5 Milliarden Jahre altes Urgestein des Universums . Lange ging man davon aus, dass auch der Erdkern ein entsprechendes Alter aufweist. Forscher fanden das Gegenteil heraus.

Unser Planet Erde ist etwa 4.5 Milliarden Jahre alt. Der feste innere Erdkern hingegen ein richtiger Jungspund. Zu ihrem Überraschen fanden Forscher heraus, dass der Erdkern erst 565 Millionen Jahre alt ist. Das ist ein Unterschied von circa 3.9 Milliarden Jahren zum Alter der Erde. Wie die Forscher herausgefunden haben, dass die Erde um einiges älter und damit länger im Universum ist als der Erdkern selbst, erklären wir dir hier.

Mysterium im Universum: Der Erdkern ist viel jünger als die Erde

Eine Studie der University of Rochester hat den gewaltigen Altersunterschied herausgefunden. In der Mitte der Erdkugel befindet sich ein harter Erdkern aus Eisen. Dieser ist umgeben von einer flüssigen Eisenschicht. Vor 565 Millionen Jahren war der harte Eisenkern allerdings noch flüssig. Ursprünglich wurde behauptet, dass sich der damals flüssige Kern bereits vor 2.5 Milliarden Jahren verfestigt haben könnte.

Eine Probe uralter Kristalle, die in Sept-Îles in Quebec gefunden wurden, verrät nun etwas anderes über die Präsenz der Erde im Universum. Die Funde sind auf das Magnetfeld der Erde zurückzuführen. Dieses hat sich während sich die Erde geformt hat, nämlich auch gewaltig verändert. Das Magnetfeld hängt von der Form des Erdkerns ab. Ist dieser fest, dann ist auch das magnetische Feld stark genug, um Leben unter sich zu beherbergen, erklärt Newsatlas.

Die Antwort liegt in den Kristallen

In den alten Kristallen entdeckten die Forscher winzige magnetische Nadeln, welche eine Art Archiv über die Geschichte des Magnetfelds der Erde in sich tragen. Das Archiv gibt jedoch nur die Information über den Zustands des Magnetfelds her, als sich die Kristalle geformt haben. So fanden die Forscher heraus, dass sich das Magnetfeld der Erde vor 565 Million Jahren in seinem schwächsten Zustand befand.

Es war so schwach, dass es kurz davor war, zusammenzubrechen. Ein Leben auf der Erde wäre ohne ein funktionierendes Magnetfeld nicht möglich gewesen. Aber in seinem schwächsten Moment begann sich das Magnetfeld zu stabilisieren. Zum etwa gleichen Zeitpunkt verfestigte sich auch der Erdkern. Somit ist das Magnetfeld nicht zusammengebrochen, weil der Erdkern begann, sich zu verfestigen.

Das All fasziniert Forscher, Bürger und mächtige Unternehmen.
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Alternative im Universum: Der Fund könnte helfen, Exoplaneten ausfindig machen

Die Wissenschaftler aus Rochester erklären, dass die Erkenntnis über den Zusammenhang zwischen Magnetfeld und Erdkern, auch nützlich sein könnte, um bewohnbare Exoplaneten ausfindig zu machen. Anhand dieser Funde, könne man die Lebensbedingungen der Exoplaneten testen und Objekte mit einem schwachen Magnetfeld ausschließen.

Das menschliche Leben auf der Erde wird eines Tages zu Ende gehen. Das liegt auch daran, dass die Sonne sich aufbläht und die Erde einfach verbrennen wird. Astronomen haben kürzlich drei Exoplaneten ausfindig gemacht, von denen einer einer zweiten Erde ähnelt. Eine andere Option wäre es, die Erde einfach durch das Universum zu schieben, um die Menschheit so etwas länger vor dem aussterben zu bewahren. Das stößt allerdings auf enorme Schwierigkeiten.

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