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Effektiv Stress abbauen: Es war nie simpler als mit diesen 9 Tipps aus der Forschung

Life Science: Mythen und Fakten zu den wichtigsten Fragen des Alltags

Life Science: Mythen und Fakten zum Thema Gesundheit

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Du willst Stress abbauen? Dann kommen diese 9 Tipps gerade recht. Denn es gibt noch mehr als Yoga, um innere Ruhe zu finden. Leg los.

Jetzt mal ehrlich: Stress haben wir im Alltag alle schon genug. Sei es durch die Arbeit, einen Umzug, die Eltern oder die Suche nach Geburtstags- oder Weihnachtsgeschenken. Deshalb kann es nicht schaden, ab und an bewusst einen Gang runterzuschalten. Das geht sogar einfacher als du denkst. Wusstest du zum Beispiel, was Klopfen bedeutet und was Summen bewirken kann? Hier sind neun wirkungsvolle Tipps zum Thema Stress abbauen.

Stress abbauen ganz einfach: Mit 9 Tipps geht's

Wer zu viel Stress hat, schadet nicht nur seinem Körper, sondern auch seiner Psyche. Denn es geht um mehr als einen Gemütszustand, den mal einfach aussitzen muss. Laut dem Ärzteblatt verändert Stress die Regulation des Blutflusses im Gehirn. Und nicht nur seit den Hochzeiten des Burnouts wissen wir, dass Stress sogar richtig krank macht. Das alles schreit förmlich danach, den Stress abzubauen oder zu reduzieren. Wie das geht? Zum Beispiel mit diesen Ratschlägen.

1. Mehr genießen

Ob es nun Massagen sind, ein gutes Buch oder ein leckeres Essen: Wir sollten mehr genießen. Abschalten ist das Zauberwort. Das löst zwar nicht die Probleme, die den Stress verursachen, aber möglicherweise gut und nachhaltig die Stresssymptome, rät auch die Apotheken Umschau.

2. Summen

Klingt komisch und esoterisch? Probier es mal aus. Wer in einer kritischen Situation summt, wird merken, dass er innerlich ruhiger wird. Das liegt an der für uns angenehmen Vibration der Stimmbänder. Außerdem wird beim Singen Oxytocin freigesetzt, das Kuschelhormon. Das stärkt das Immunsystem und senkt Schmerz herab. Der perfekte Tipp zum Stressabbauen.

3. Klopfen

Manche Menschen schwören auf eine sogenannte EFT-Klopftechnik, die gegen Stress und Angst helfen soll. Die geht so:

  1. Konzentriere dich auf dein Thema.
  2. Stufe es auf einer Skala von 0 bis 10 ein, je nach Belastung (10 = maximal).
  3. Klopfe wiederholt mit der Intensität des Problems auf den sogenannten Karatepunkt. Das ist der Punkt an der Hand, mit dem Karatekönner Bretter zerschlagen. Sage dabei: "Auch wenn ich dieses Problem habe, liebe und akzeptiere ich mich so wie ich bin."
  4. Klopfe je 5 mal auf Scheitelpunkt, Augenbraue, neben das Auge, unter das Auge, unter die Nase, aufs Kinn, aufs Schlüsselbein und unter den Arm und sage dabei "Dieses starke Verlangen".
  5. Konzentriere dich erneut auf dein Ausgangsthema und bestimme die Belastungsintensität – bis du 0 erreicht hast.

Diese YouTuberin macht es vor:

YouTube: Das ist EFT gegen Stress und Angst

4. Digital Detox

Wahrscheinlich weißt du mittlerweile, was das heißt: Leg deine digitalen Geräte inklusive Handy, Laptop und Co. für eine begrenzte Zeit weg. Viele, die das ausprobiert haben, sprechen von einem befreienden Gefühl. Das kannst du auch im Kleinen haben, beispielsweise, indem du keine beruflichen E-Mails am Wochenende und nach Feierabend beantwortest. Oder probiere es gleich mal mit Digital Detox.

5. Lächeln

Auch beim Yoga eine bewährte Technik: einfach mal lächeln oder auch mal laut loslachen, um stressfrei zu werden. Dabei werden Glückshormone ausgeschüttet. So können schon 60 Sekunden Lächeln viel bewirken: Die Lächel-Muskeln drücken auf den Nerv, der an dein Hirn funkt: Gute Laune!

6. Bewegung

Eh klar. Weil Stress den Körper aktiviert, muss die Energie irgendwohin. Und wohin am besten, wenn nicht bei Radfahren, Joggen oder einfach Spazierengehen an die frische Luft. Das baut die Hormone Kortisol und Adrenalin ab. Ein Wundermittel, um Stress abzubauen.

7. Powernap

Für ein stressfreieres Leben bietet sich auch ein Powernap an. Forscher der Universität Descartes-Sorbonne Paris Cité zeigten mit einer Studie, dass kleine Nickerchen die Stresshormonwerte senken können und damit das Immunsystem fördern. Sogar vor Burnout soll Powernapping effektiv schützen.

8. Meditation

Die Wirkung des neuen Entspannungstrends ist nicht zu unterschätzen. Meditation ist nicht nur wunderbar, um Stress abzubauen, sie hält sogar langfristig jung, wie auch eine Studie aus dem Jahr 2018 ergab. Forscher der Universität in Davi, Kalifornien, fanden heraus, dass regelmäßige Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen die kognitive Leistungsfähigkeit deutlich verbessern. Auch nach sieben Jahren noch profitierten regelmäßig meditierende Studienteilnehmer von einer verbesserten Gedächtnisleistung sowie mehr Zufriedenheit und Lebensfreude.

9. Entspannungstechniken

Neben Yoga und Meditation gibt es noch andere Möglichkeiten, um Stress zu reduzieren. Dabei ist das Atmen und ein bewusstes Körpergefühl. besonders wichtig. Besonders populär sind die Progressive Muskelentspannung (Muskelgruppen anspannen und loslassen) und das Autogene Training (durch die eigene Vorstellungskraft die Körperregionen nach und nach in eine Entspannung versetzen).

Stress abbauen: Es ist leichter als gedacht

Du brauchst keine Coaching-Seminare, um Stress abzubauen. Manchmal helfen schon einfache Tricks wie summen oder schlicht lächeln, um stressfreier durchs Leben zu gehen. Du willst noch mehr? Hier sind die besten, wissenschaftlich empfohlenen Entspannungsübungen bei Stress. Hast du nach dem Urlaub Hunderte Mails, mach Schluss mit diesem Trick. Stress kannst du auch reduzieren, indem du dich in WhatsApp-Nachrichten nicht streitest.

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