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Science 

Abgefahren: Video zeigt, wie gigantisch Asteroiden wirklich sind

Wie rieisig sind Asteroiden wirklich? Das beantwortet jetzt ein Video eindrucksvoll und anschaulich.
Foto: iStock/adventtr
Asteroiden sind groß, das wissen wir. Aber wie groß sie tatsächlich sind, steht außerhalb unserer Vorstellungskraft. Ein abgefahrenes Video könnte das jetzt ändern.

Einst führte ein gigantischer Asteroid mit seinem Einschlag auf die Erde möglicherweise dazu, dass eine ganze Dinosaurier-Spezies aussterben musste. 180 Kilometer Durchmesser vermuten Forscher hinter diesem Zerstörer aus dem Sonnensystem. Welchen Gefahren sind wir aber heute ausgesetzt? Wie groß die uns bekannten Asteroiden sind, die derzeit umherschweben, zeigt jetzt ganz eindrucksvoll ein Animationsvideo.

Asteroiden und ihre Größen im Vergleich

Der 3D-Animateur Alvaro Gracia Montoya, der den YouTube-Kanal MetalBallStudios betreibt, veröffentlichte kürzlich ein Animationsvideo, in dem er die Größen der uns bekannten Asteroiden zeigt. Damit wir uns die Dimension der Größen besser vorstellen können, vergleicht er sie etwa mit der Körpergröße eines durchschnittlichen Menschen, einem Haus, dem Eiffelturm oder etwa mit New York City.

So hat der kleinste Asteroid 2008 TC3 einen Durchmesser von etwa 4,1 Meter, während Asteroid 2004 FH circa 30 Meter Durchmesser aufweist und damit schon ein komplettes Haus zerstören kann. Doch gibt es noch bei weitem gigantischere Himmelskörper, welche um das vielfache größer sind als der Asteroid, der für das Aussterben der Dinosaurier verantwortlich gemacht wird. Sieh selbst:

YouTube-Video: Größe der Asteroiden im Vergleich

4 Vesta (525 Kilometer Durchmesser) und Protoplanet 2 Pallas (512 Kilometer Durchmesser) sind riesengroß und könnten ebenfalls das Aus für die Erde bedeuten, sollten sie jemals hier eintreffen.

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Der größte Asteroid Ceres

Der mit Abstand größte Asteroid ist jedoch Ceres. Mit einem Durchmesser von etwa 939 Kilometern zählt er als Zwergplanet. Unser Zuhause wie wir es kennen wäre Vergangenheit, wenn Ceres die Erde treffen würde. Doch je nach Konstellation ist er glücklicherweise derzeit bis zu 600 Millionen Kilometer von uns entfernt.

Kürzlich veröffentlichte die ESA eine Risiko-Liste, in der sie vor potentiellen Gefahren, die unter anderem von Asteroiden ausgehen, warnen. Auch die NASA führt eine Risikoliste für Asteroiden-Einschläge. Den Gesteinbrocken 2007 FT3 fasst die US-Bundesbehörde für Raumfahrt hier besonders ins Auge.

Di, 18.06.2019, 10.46 Uhr

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