Space Mining, also der Abbau von Rohstoffen im All, ist ein kontroverses Thema. Das liegt vor allem daran, dass sich hauptsächlich private für die verborgenen Schätze im Weltraum interessieren. Darf man Firmen auch noch die Ausbeutung des Alls erlauben? Die Trump-Administration sagt ja und gab nun offiziell grünes Licht.

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Space Mining: Trump unterschreibt Gesetz für Freigabe

Am 06. April 2020 unterschrieb der amtierende US-Amerikanische Präsident Donald Trump eine folgenträchtige Exekutivverordnung. Wie der Titel „Executive Order on Encouraging International Support for the Recovery and Use of Space Resources“ bereits erahnen lässt, dreht sich dieses neue Vorhaben ausschließlich um Ressourcen und Rohstoffe im All, welche sich durch sogenanntes Space Mining erschließen lassen.

Im Gesetzestext ist eindeutig formuliert, dass die US-Regierung den Weltraum nicht als global öffentliches Gut, sondern als sein spezifisches Interessengebiet betrachtet. Demnach haben Amerikaner ausdrücklich das Recht, diesen Bereich ausgiebig auf verborgene Ressourcen zu durchsuchen und diese gegebenenfalls auch für kommerzielle Zwecke auszubeuten. Space Mining wird somit zum nationalen Auftrag.

Damit gilt die zukünftige kommerzielle Erschließung des gesamten Universums als in Stein gemeißelt und die Schleusentore für allerhand Glücksritter, die im Weltraum ihr Glück versuchen wollen sind offen. Unter der Bezeichnung „Glücksritter“ ist hierbei allerdings weniger die romantische Vorstellung des in den Sonnenuntergang reitenden Cowboys zu verstehen, sondern vielmehr private Firmen, die nun nahezu ungehindert den Mond, Asteroiden und weitere Himmelskörper ausbeuten dürfen.

Schon seit längerem planen Unternehmen, Bergbau im All zu betreiben. Sogar ein Master in Asteroiden-Bergbau lässt sich in den USA absolvieren.

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