Die Wissenschaft kann sich nicht davon losreißen. Die Entstehung des Menschen beschäftigt Forscher weiterhin. Immer wieder stellen sie sich dabei die Frage: Warum gibt es uns? Doch der Grund für unsere Existenz könnte gefunden worden sein. Einige Wissenschaftler berichten von der Entdeckung eines geisterhaften Partikels, dem sogenannten Neutrino. Wir verraten, in welchem Zusammenhang es mit unserer Entstehung gebracht werden kann.

Entstehung des Menschen: Erst einmal auf Anfang

Am Anfang des Universums wurden viele Partikel erzeugt. Laut einer Erklärung aus der Physik werden Teilchen zusammen mit Antiteilchen erzeugt. Sie unterscheiden sich lediglich in den elektrischen und magnetischen Eigenschaften. So würden Protonen und Elektronen jeweils ihren Gegenpart haben. Doch würden Teilchen und Antiteilchen kollidieren, würden sie sich gegenseitig vernichten. Doch offensichtlich ist das nicht passiert. Wie kam es also zur Entstehung des Menschen?

Neben der Materie und Antimaterie gab es noch mehr im Universum. Als sich die beiden Partikel gegenseitig vernichteten, blieb etwas übrig. Daher lässt sich die Entstehung des Menschen genau auf dieses bisschen Materie zurückführen. Warum? Das Neutrino, ein geisterhaftes Partikelchen, das kleiner als ein Elektron sein soll, scheint sich nicht an der Materie zu stören, auf die es trifft. Du selbst sollst laut Forschern jede Sekunde auf 100 Billionen Neutrinos treffen. Es ist nahezu masselos und daher schwer zu erkennen.

Das mysteriöse Partikel Neutrino

Forscher gehen nun davon aus, dass wir ihre Existenz zwar bislang nicht bewusst wahrgenommen haben, trotzdem könnten sie der Grund für die Entstehung des Menschen sein. Neutrinos brechen die Gesetze des Universums. Es treten dort verschiedene Symmetrien auf. Zwei davon spielen eine besondere Rolle:

  • Ladungssymmetrie (C): Die C-Symmetrie sagt, dass bei einem Aufeinandertreffen von Teilchen und Antiteilchen die Ladung sich ändert und damit die Gesetze der Physik gleich bleiben.
  • Paritätssymmetrie (P): Bei der P-Symmetrie kann sich ein Teilchen bei einem Aufeinandertreffen in das Gegenstück ändern.

Neutrino hingegen beugen sich keiner der Symmetrien. Ihre Teilchen und Antiteilchen verhalten sich nicht nach diesen Regeln. Neutrinos, die sich im Uhrzeigersinn drehen, brechen beispielsweise die P-Symmetrie. Wohingegen Antiteilchen sich rechtsherum drehen und die C-Symmetrie brechen. Die Symmetrien lassen sich zu einer CP-Symmetrie kombinieren, welche Neutrinos unterliegen.

Sie brechen die Gesetze der Physik auf verschiedene Weise

Forscher gehen davon aus, dass es drei Arten der Neutrinos gibt:

  1. Elektronen-Neutrinos
  2. Tau-Neutrinos
  3. Myon-Neutrinos

Doch leider lässt sich dieses seltsame Partikelchen nicht immer eindeutig einer dieser drei Kategorien zuordnen. Sie überlagern sich teilweise und pendeln zwischen den drei Varianten. Das ist die zweite Besonderheit eines Neutrinos.

Faszination Universum und die Geheimnisse, die es für uns bereit hält
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Zu dieser Erkenntnis kam im April 2020 ein Forscherteam von etwa 500 Physikern. Ein Neutrinostrahl wurde fast 300 Kilometer unter der Erde zu einem Detektor unter dem Berg Ikeno befördert. Die angekommenen Neutrinos wurden untersucht. Daraus ließ sich erkennen, wie oft sich die Partikelchen während ihrer Reise verändert hatten. Es zeigte sich, dass Neutrinos schneller zwischen den drei Arten pendeln, als ihre Antineutrinos. Sie brechen auch die CP-Symmetrie. Die Wissenschaftler schlossen daraus, dass es eine Asymmetrie zwischen Materie und Antimaterie gibt.

Aufgrund dieses Ergebnisses geht das Forscherteam davon aus, dass die Entstehung des Menschen auf das geisterhafte Partikelchen Neutrino zurückzuführen ist. Eine Forscherin hat die Existenz des Menschen mit einer etwas radikaleren Theorie begründet. Vom Affen zum Menschen: So einfach ist die Evolutionstheorie nicht zu erklären.

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