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Coronavirus-Verbreitung: Experten machen düstere Vorhersage

Keine guten Coronavirus-Nachrichten: Die Coronavirus-Verbreitung könnte länger dauern als gedacht.
Keine guten Coronavirus-Nachrichten: Die Coronavirus-Verbreitung könnte länger dauern als gedacht.
Foto: iStock.com/da-kuk
Forscher haben gegenwärtig keine guten Coronavirus-Nachrichten zu verkünden. Die Verbreitung des Erregers wird uns womöglich noch lange begleiten.

Geht es nach Experten, wird sich die Coronavirus-Verbreitung erst einmal nicht so positiv entwickeln, wie viele womöglich hoffen. Wissenschaftler zumindest stellten kürzlich eine Prognose auf, die auf langfristige Probleme hindeuten. Die schlechten Coronavirus-Nachrichten betreffen demnach auch alle Länder weltweit und gleichermaßen.

Coronavirus-Verbreitung: So sieht die Zukunft aus

Was die aktuellen Coronavirus-Nachrichten in den Fokus rücken, ist was viele nicht hören wollen: Auch wenn bereits sechs Monate der weltweiten Coronavirus-Verbreitung hinter uns liegen, ist es sehr wahrscheinlich, dass wir noch weit bis ins Jahr 2021 damit zu kämpfen haben.

Zwar sind gegenwärtig zahlreiche Coronavirus-Impfstoffe und Medikamente in der Entwicklung – ein bereits vor Jahrzehnten zugelassenes Mittel könnte zum Beispiel bald Leben von Coronavirus-Patienten retten. Und auch eine Vielzahl an Einschränkungen wird bereits nach und nach gelockert. Dennoch ist die Coronavirus-Verbreitung noch lange nicht so eindämmbar, dass sie in absehbarer Zukunft keinen Einfluss mehr auf uns haben dürfte, wie Bloomberg berichtet.

Schlechte Coronavirus-Nachrichten: So sieht es wirklich aus

Experten sind sich in Sachen Coronavirus-Verbreitung einig: "Die Menschen sind müde. Fälschlicherweise empfinden sie es so, als würde es weggehen. (...) Wir müssen einen Weg finden, damit [Corona] zu leben", so Cameron Wolfe, Doktor für Infektionskrankheiten und außerordentlicher Professor für Medizin an der Duke Universität.

Vor allem, weil Experten zufolge vor 2021 nicht mit einem wirksamen Coronavirus-Impfstoff gerechnet werden sollte, sei es wichtig, die Koexistenz mit dem Erreger zu lernen, um eine weitere Cornavirus-Verbreitung zumindest kontrollieren zu können bis es soweit ist. Dazu gehöre es auch, Erwartungen, das Bewusstsein für die Situation und das eigene Verhalten anzupassen.

Todesrate von einer Millionen Menschen weltweit

Auch müsse man sich den aktuellen Coronavirus-Nachrichten zufolge von dem Gedanken trennen, dass wir zu einem Leben wie vor der ersten Coronavirus-Verbreitung zurückkehren werden. Der Erfolg im Umgang mit der Krise liege vielmehr darin, Zeit zu gewinnen und durch flexible Politik die Zerstörungskraft der Coronavirus-Pandemie einzuschränken.

Auch die Zahl der Todesfälle, die durch die Coronavirus-Verbreitung prognostiziert wird, sehen einige Experten dramatisch. Während manche von mehr als einer Million Todesfällen weltweit sprechen, gehen andere noch weiter: "Es würde mich nicht wundern, wenn wir 2022 bei ein paar Millionen und mehr lägen, wenn man davon ausgeht, dass so viele Menschen da draußen anfällig sind", erklärt Eric Topol, Direktor des Scripps Research Translational Institute in Kalifornien.

Gute Coronavirus-Nachrichten gibt es aber auch. So sollen schwere Fälle von Covid-19 leichter behandelbar gemacht werden. Und auch nicht alle Entwicklungen durch die Coronavirus-Verbreitung müssen schlecht sein, wie Forscher prognostizieren.

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