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Coronavirus-Pandemie: Diese Menschen kommen angeblich besser klar

Angeblich kommen Menschen mit einer gewissen Vorliebe besser mit der Coronavirus-Pandemie klar.
Angeblich kommen Menschen mit einer gewissen Vorliebe besser mit der Coronavirus-Pandemie klar.
Foto: iStock.com/RealPeopleGroup
Laut einer Studie hilft dir eine bestimmte Vorliebe möglicherweise dabei, die Coronavirus-Pandemie besser zu verkraften. Diese Eigenschaft könnte dir helfen.

Seit nun schon mehreren Monaten bleibt der Menschheit nichts anderes übrig, als zu versuchen, mit der Coronavirus-Pandemie so gut es geht zurecht zu kommen. Abgesehen von einer Erkrankung, müssen wir mittlerweile auch mit vielen anderen Unsicherheiten, Ängsten und Nöten umgehen. In einer Studie wurde jetzt veröffentlicht, welche Menschen aufgrund einer bestimmten Vorliebe möglicherweise besser mit der Corona-Krise umgehen können.

Coronavirus: Zukunftsforscher erklärt die Welt nach der Pandemie
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Coronavirus-Pandemie: So helfen Horrorfilme

An der University of Chicago untersuchten der Doktorand Coltan Scrivner und weitere Forscher, ob bestimmte Arten von Fiktion, wie Horror- und fiktive Pandemie-Filme, mit einer besseren Vorbereitung sowie psychologischer Belastbarkeit während der Coronavirus-Pandemie verbunden sind.

"Da krankhafte Neugier während der Covid-19-Pandemie zuvor mit der Verwendung von Horrormedien in Verbindung gebracht wurde, haben wir auch getestet, ob die krankhafte Neugierde mit der Vorbereitung auf die Pandemie und der psychischen Resilienz während der Covid-19-Pandemie in Verbindung gebracht werden können", heißt es in der Untersuchung der Wissenschaftler.

Analysiert wurden letztlich 310 Studienteilnehmer. Sie mussten unter anderem Fragen zu Horror- und Pandemie-Filmen beantworten und einen Fragebogen mit einer 13-Punkte-Skala zur "Pandemic Psychological Resilience" beantworten.

Das sind die Ergebnisse der Studie

Tatsächlich fanden die Forschenden heraus, dass Horrorfilm-Fans während der Coronavirus-Pandemie eine größere Widerstandsfähigkeit zeigten. Auch eine krankhafte Neugierde wirkt sich offenbar positiv auf den Umgang mit der aktuellen Situation aus.

In der Untersuchung resümieren die Wissenschaftler wie folgt: "Zusammengenommen stimmen diese Ergebnisse mit der Hypothese überein, dass die Exponierung gegenüber erschreckenden Fiktionen es dem Publikum ermöglicht, effektive Bewältigungsstrategien zu üben, die in realen Situationen von Vorteil sein können."

Eine andere Studie zeigt, dass mittlerweile auch psychisch stabile Menschen schwer von der Coronavirus-Pandemie getroffen sind. Die Coronavirus-Folgen für die Psyche sind schwerer als erwartet.

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