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Coronavirus: Forscher könnten bestätigt haben, was viele befürchteten

Wissenschaftler haben eine befürchtete Art der Coronavirus-Übertragung nachgewiesen. Im Rahmen der Corona-Pandemie kann das Folgen haben.
Wissenschaftler haben eine befürchtete Art der Coronavirus-Übertragung nachgewiesen. Im Rahmen der Corona-Pandemie kann das Folgen haben.
Foto: iStock.com/Enes Evren
Wissenschaftler ist ein vorläufiger Nachweis gelungen, dass das Coronavirus noch gefährlicher sein könnte als bisher anerkannt wurde.

Mehr als 200 Wissenschaftler aus der ganzen Welt hatten sich bereits vor einiger Zeit mit einer Bitte an die Weltgesundheitsorganisation WHO gewendet, um eine Information zur Corona-Pandemie anerkennen zu lassen. Während die WHO sich damals nicht komplett dazu durchringen konnte, sondern lediglich zur Kenntnis nahm, dass es zunehmende Beweise für die Theorie gäbe, konnten andere Experten nun genau diese womöglich in einer Studie belegen: Die Coronavirus-Übertragung durch Aerosole.

Unser Körper gegen das Corona-Virus
Unser Körper gegen das Corona-Virus

Coronavirus-Übertragung: So wurden Aerosole getestet

Die neue Untersuchung der Coronavirus-Übertragung soll einen von vielen Forschern bereits seit längerem unterstützte Theorie bestätigen. Dazu sammelten die beteiligten Wissenschaftler Aerosole aus Räumen, in denen sich Covid-19-Patienten aufhielten. Diesen Proben konnte nachgewiesen werden, dass sie ansteckend sind. Maskenpflicht und sozialer Abstand gewinnen damit noch mehr an Bedeutung im Kampf gegen die Corona-Pandemie.

Ausgeführt und veröffentlicht wurde die Studie in einer frühen und noch nicht abschließend geprüften Version von Wissenschaftlern der Universität Nebraska. Gegenstand der Analyse waren gesammelte Aerosole aus insgesamt 5 Patientenzimmern, die aus etwas 30 Zentimeter Höhe über den Betten der Infizierten eingesammelt wurden. Die Patienten wurden dazu angehalten, zu sprechen, während die Forscher mit einem Gerät in Handygröße die dabei ausgestoßenen Partikel aufnahmen.

Das sind die Ergebnisse der Forscher

Den Wissenschaftlern zufolge ist ein solches Vorhaben sehr schwierig, weil die Konzentration gewöhnlich sehr gering ist und die Chancen, daraus Material zu gewinnen, klein sind. Um eine Coronavirus-Übertragung durch Aerosole nachweisen zu können, wurden die gesammelten Mikrotröpfchen in Kulturen platziert, um sie wachsen zu lassen. Nur auf diese Weise soll sich ein lebensfähiges Virus in Aerosolen nachweisen lassen.

Wenn es in den Zellkulturen repliziert wird, ist es infektiös, so Joshua Santarpia von der Universität Nebraska gegenüber AFP. Drei der insgesamt 18 Proben zeigten am Ende genau das, was bedeutet, dass das ausgestoßene Virus ansteckend sein kann.

Da sie Studie bisher noch nicht endgültig geprüft wurde, ist abzuwarten, ob die vorläufigen Ergebnisse bestätigt werden können. Sollte dies der Fall sein, wurde die Coronavirus-Pandemie aufgrund der fehlenden Kenntnisse über die Coronavirus-Übertragung bisher falsch bekämpft. Wie wenig über die Ansteckungsart bekannt ist, zeigt aber auch, dass erst kürzlich bekannt wurde, dass China bereits von Anfang an über die Coronavirus-Übertrgaung gelogen haben könnte. Immerhin: Eine Maßnahme gegen die Corona-Pandemie wirkt sehr vielversprechend.

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