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Coronavirus: Eine Übertragungsart soll lebensgefährlicher sein als bisher vermutet

Die Coronavirus-Übertragung durch die Luft ist Experten zufolge deutlich fataler.
Die Coronavirus-Übertragung durch die Luft ist Experten zufolge deutlich fataler.
Foto: iStock.com/da-kuk
Eine Art Coronavirus-Übertragung könnte Experten zufolge deutlich verheerender sein als gedacht. Neue Erkenntnisse belegen dies sogar mit Zahlen.

Wissenschaftler der Universität Harvard und des Illinois Institute of Technology haben sich für eine gemeinsame Studie zusammengetan und den verheerenden Corona-Ausbruch auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess vor einigen Monaten näher untersucht. Dabei fiel auf, dass eine Art der Coronavirus-Übertragung deutlich lebensgefährlicher sein könnte, als bisher angenommen wurde.

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Coronavirus-Übertragung: Diese hat am meisten Passagiere angesteckt

Im Fokus der Untersuchung stand, wie sich der Covid-19-Erreger auf dem Kreuzfahrtschiff zu einer Epedimie entwickeln und Hunderte der Passagiere infizieren konnte. Bereits am 5. Februar wurde das Schiff im Hafen von Yokohama unter Quarantäne gestellt, nachdem eine Coronavirus-Übertragung auf mehrere Personen festgestellt worden war.

Um herauszufinden, welche Art der Coronavirus-Übertragung die größte Rolle spielte, führten die Forscher mehr als 20.000 Simulationen durch, die verschiedene Besonderheiten des Ausbruchs auf der Diamond Princess berücksichtigten, darunter soziale Interaktionen, die Zeit, die das Virus auf Oberflächen überlebt, die Größe der von Personen ausgestoßenen Partikel und ihr Verhalten in der Luft. Das Ergebnis: Für rund 60 Prozent der Coronavirus-Übertragungen waren Aerosole verantwortlich, so die Studie (via New York Times).

Ergebnisse noch nicht final

Veröffentlicht wurde die Untersuchung noch ohne abgeschlossene Gegenprüfung der Ergebnisse. Sind diese jedoch verlässlich, könnte sie erstmals greifbare Zahlen an den bisherigen Verdacht der Coronavirus-Übertragung durch die Luft knüpfen. "Viele haben argumentiert, dass Luftübertragung vorkommt, aber niemand hatte Zahlen dafür", erklärt Dr. Parham Azimi der T.H. Chan School of Public Health, der Harvard Universität. "In diesem Bericht bieten wir die ersten realen Schätzungen, welche Zahlen das sein könnten, zumindest im Fall des Kreuzfahrtschiffes", so Dr. Azimi weiter.

Dass Aerosole virale RNA enthalten und damit infektiös sein können, hatten Experten erst vor kurzem in einer Studie zur Coronavirus-Übertragung durch die Luft nachweisen können. Kurioserweise sollen vor allem Personen ab einer bestimmten Körpergröße dadurch benachteiligt sein.

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