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Möglicher Asteroideneinschlag? 2005 ED224 nähert sich der Erde

2005 ED224 hat einen Durchmesser von gut 54 Metern und könnte bereits 2023 die Erde treffen. Ein solcher Asteroideneinschlag hätte schlimme Folgen.

Asteroiden dringen in die Atmosphäre ein
Gleich drei Asteroiden könnten der Erde im Februar gefährlich werden. Foto: iStock / duuuna

Immer wieder passieren Objekte die Erde, die durch eine Kollision erheblichen Schaden bewirken könnten. Einer dieser Körper ist 2005 ED224, ein gewaltiger Gesteinsbrocken, der bereits 2023 abermals an der Erde vorbeirauschen soll. Die Wahrscheinlichkeit eines Asteroideneinschlags ist in diesem Fall glücklicherweise nicht sonderlich hoch.

Möglicher Asteroideneinschlag? 2005 ED224 nähert sich der Erde

2005 ED224 hat einen Durchmesser von gut 54 Metern und könnte bereits 2023 die Erde treffen. Ein solcher Asteroideneinschlag hätte schlimme Folgen.

Asteroideneinschlag: Ist 2005 ED224 gefährlich?

2005 ED224 hat einen Durchmesser von circa 54 Metern und bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von 24,96 Kilometern pro Sekunde durchs All. Er findet sich mitunter im Earth Impact Monitoring der NASA wieder, allerdings wird seinem Asteroideneinschlag lediglich eine Wahrscheinlichkeit von 2,5e-6 angerechnet. Damit liegt sie gerade mal bei etwa 0,00026 Prozent.

„Es gibt eine große Anzahl winziger Asteroiden wie diesen, und mehrere von ihnen nähern sich unserem Planeten mehrmals im Jahr so nahe wie dieser“, zitiert Sci-News den CNEOS-Direktor Dr. Paul Chodas bereits zum Objekt 2020 SW. „Tatsächlich penetrieren Asteroiden dieser Größe unsere Atmosphäre mit einer durchschnittlichen Rate von etwa ein oder zwei Mal pro Jahr.“

Anderer Asteroideneinschlag schon 2020?

Neben 2005 ED224 erwartet uns in naher Zukunft noch weiteren Besuch aus dem Vakuum des Universums. Das Objekt 2018 VP1 könnte die Erde der ESA zufolge bereits im November 2020 treffen. Raumfahrtagenturen aus aller Welt arbeiten zusammen an Lösungen, um solche Ereignisse vorherzusehen und im Bestfall zu verhindern, so auch NASA und ESA. Gemeinsam wollen sie künftige Asteroideneinschläge verhindern.

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