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Neue Urknalltheorie: Nobelpreisträger glaubt an ein frühes Universum vor dem Big Bang

Wie der Nobelpreisträger Sir Roger Penrose vermutet, pendelt unser Universum zwischen Zeit und Zeitlosigkeit hin und her.
Wie der Nobelpreisträger Sir Roger Penrose vermutet, pendelt unser Universum zwischen Zeit und Zeitlosigkeit hin und her.
Foto: iStock.com/johan63
Die Urknalltheorie beschreibt die Entwicklung unseres Universums. Nobelpreisträger Roger Penrose spricht jetzt von einem früheren Universum, das noch davor existierte.

Der Name Sir Roger Penrose dürfte vielen Menschen ein Begriff sein, selbst dann, wenn sie es nicht einmal wissen. Der 89-jährige theoretische Physiker aus Oxford in Großbritannien gilt als einer der bedeutendsten Denker unserer Zeit. Mit seiner Arbeit prägte er in den letzten 60 Jahren das Bild unseres Universums, der Urknalltheorie und wie wir beides betrachten. In seiner Nobelpreisrede teilte der große Mann neue, bahnbrechende Theorien.

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Urknalltheorie: Die Grundlagenarbeit der Legenden

An der Seite des weltbekannten Stephen Hawking bewies Sir Roger einst, dass Objekte, die einen Gravitationskollaps erleiden und in sich zusammenfallen, bis ein Punkt unendlicher Masse erreicht wird, an dem alle Naturgesetze aufhören zu wirken. Diese Punkte kennen wir heute als Singularität, die im Inneren eines schwarzen Loches vorkommt.

Die bahnbrechenden Entdeckungen von Hawking und Penrose werden noch heute als einer der wichtigsten Beiträge zu Albert Einsteins Relativitätstheorie betrachtet.

Urknalltheorie: Fällt das Universum wieder in sich zusammen?

Sir Rogers persönliche Urknalltheorie besagt, dass es in ferner Zukunft einen weiteren Urknall geben wird. In seiner Rede zum Gewinn des Nobelpreises sagte er: "Der Urknall war nicht der Anfang. Da war schon etwas vor dem Urknall und dieses Etwas ist, was wir auch in der Zukunft haben werden."

Wie Penrose vermutet, dehnt sich das Universum immer weiter und weiter aus, bis alle Massen verfallen und nur noch Strahlung zurückbleibt. Doch anstatt in unendlicher Zeitlosigkeit zu enden, würde die Zeit durch einen neuen Urknall wiederkehren.

Seine Theorie ist unter Physikern nicht unumstritten. Viele Wissenschaftler glauben daran, dass das Universum in einem unendlichen Kreis operiert und sich immer weiter ausdehnt, bis es eines Tages in einem neuen Urknall in sich zusammenfällt. Doch wie Sir Roger anmerkte, war auch die Theorie der schwarzen Löcher einst sehr kontrovers diskutiert worden. Heute gilt ihre Existenz als bestätigt.

Neben der Urknalltheorie und schwarzen Löchern beschäftigte sich Stephen Hawking auch mit der möglichen Existenz eines Gottes. Auch diese zehn Aussagen des großen Mannes solltest du dir unbedingt vor Augen führen.

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