Veröffentlicht inScience

Corona-Impfstoff: Auf 3 Nebenwirkungen sollten wir uns einstellen, so Experten

Medizinern zufolge müsse Patienten bewusst gemacht werden, dass die Einnahme eines Corona-Impfstoffes mit unangenehmen Nebenwirkungen einhergehen kann.

Frau mit Maske hustet
Es gibt mindestens drei Coronavirus-Anzeichen

Ein Ende der Corona-Pandemie ist zwar noch nicht in unmittelbarer Sicht, dennoch gibt es Hoffnung dank der ersten drei Corona-Impfstoffe, denen laut Testergebnissen eine Wirksamkeit von über 90 Prozent bescheinigt wurde. Ganz ohne Nebenwirkungen werden diese aber nicht bleiben, wie Forscher erklären.

Corona-Impfstoff: Diese Nebenwirkungen sind zu erwarten

Die gute Nachricht zuerst: Bei keinem der bisher erfolgreich getesteten Corona-Impfstoffe von Pfizer und BioNTech, Moderna sowie AstraZeneca und Oxford wird mit lebensbedrohlichen Nebenwirkungen gerechnet. Personen, die sich damit behandeln lassen, sollten Experten zufolge aber dennoch darauf vorbereitet sein, dass es temporäre, körperliche Reaktionen auf die Wirkstoffe geben kann.

„Wir müssen Patienten bewusst machen, dass es sich dabei um keinen Spaziergang handeln wird“, so Dr. Sandra Fryhofer von der American Medical Association laut CNBC (via Newsweek). Wer den Corona-Impfstoff bekomme, „wird sich wahrscheinlich nicht wunderbar fühlen. Aber sie müssen für die zweite Dosis zurückkommen“, erklärt Fryhofer weiter. Dies betrifft zumindest die Wirkstoffe von Moderna und Pfizer, die beide zweimal in einem Abstand von einem Monat verabreicht werden müssen.

Mögliche Nebenwirkungen von Corona-Impfstoffen (laut Tests von Moderna):

  • hohes Fieber
  • Körperschmerzen
  • starke Kopfschmerzen

Neben den genannten können auch andere, weniger schwere Folgen auftreten. Dazu gehören Schmerz der Injektionsstelle, Müdigkeit, Muskelschmerzen und Gelenksschmerzen. In allen Fällen lag der Anteil derjenigen Tester, die von den Nebenwirkungen berichteten, aber immer unter zehn Prozent. Wichtig ist, dass die Nebenwirkungen eines Corona-Impfstoffes zwar unangenehm sein können, sie jedoch den späteren Schutz gegen die noch gefährlicheren Folgen von Covid-19 in Kauf genommen werden sollten.

Im Hinterkopf behalten werden muss auch, dass Corona-Impfstoffe wie von Moderna, eine Ansteckung nicht verhindern müssen. Zumindest gäbe es dafür keine Garantie, so der Moderna-Chef persönlich. Die Dauer der Immunität gegen Covid-19 war ebenfalls noch nicht ganz geklärt vor wenigen Wochen. Experten gehen aber inzwischen davon aus, dass Betroffenen mehr als sechs Monate immun gegen das Coronavirus sind.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.