Erst vor wenigen Tagen machte Virologe Christian Drosten die Vorhersage, die neue Variante des Covid-19-Erregers könnte „wohl auch schon in Deutschland“ angekommen sein. Nun wurde der erste Fall einer Infektion mit der Coronavirus-Mutation aus Großbritannien in Baden-Württemberg nachgewiesen.

Coronavirus-Mutation trifft in Deutschland ein: Das ist bekannt

Betroffen von der Coronavirus-Mutation ist eine Frau, die am 20. Dezember vom Londoner Flughafen Heathrow aus nach Deutschland eingereist war. Vier Tage später wurde sie positiv auf die als „B.1.1.7“ bezeichnete Variante getestet, wie das Gesundheitsministerium in Stuttgart Welt.de zufolge mitgeteilt hat. Gegenwärtig zeige die Frau nur milde Krankheitssymptome und befinde sich in Isolation, ebenso wie drei enge Kontaktpersonen.

Aufgefallen war die Frau erstmalig durch einen positiven Schnelltest am Flughafen in Frankfurt am Main. Daraufhin wurde sie zunächst von Verwandten abgeholt und unterzog sich am 21. Dezember einem PCR-Test zur Sicherung des vorläufigen Ergebnisses. Auch dieser fiel positiv aus.

Christian Drosten nicht besorgt wegen neuer Corona-Mutante

Große Sorgen über massive Ausbrüche durch die Variante gibt es im Moment nicht. Christian Drosten, der am 22. Dezember das Auftreten der Coronavirus-Mutation in Deutschland eingeräumt hatte, beurteilt die Lage als unter Kontrolle, wie Welt.de weiter berichtet. Durch die andauernden Lockdown-Maßnahmen sehe er in naher Zukunft keine größeren Probleme.

Während zu genauen Ansteckungsgefahr noch nicht alle Details geklärt sind, haben Forscher inzwischen Theorien über die Herkunft der Coronavirus-Mutation. Bisher gibt es aber zumindest noch keine Hinweise darauf, dass die entwickelten Corona-Impfstoffe nicht gegen die Mutante wirken.

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