Allein schon im Rahmen seiner Einreise in die Volksrepublik China hatte das Forschungsteam der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen. Ähnliches erlebten die Experten auf ihrem Weg zur Inspektion eines Labors, das im Zentrum vieler Verschwörungsmythen rund um die Pandemie steht. Auf ihrer Suche nach der Coronavirus-Herkunft erhofften sie sich dort mögliche Antworten.

Coronavirus: Herkunft soll geklärt werden

Das schwer bewachte Expertenteam wurde am Mittwoch von einer Delegation, zu der neben Mitarbeitern des chinesischen Außenministeriums auch Sicherheitskräfte in Zivil gehörten, aus dem abgesperrten Flügel ihres Hotels zum Wuhan Institute of Virology eskortiert. Dort wollten sie der Coronavirus-Herkunft auf den Zahn fühlen.

Die WHO-Experten würden „alle Fragen stellen, die gestellt werden müssen“, erklärte Peter Daszak, ein Mitglied des Teams und Leiter der Nichtregierungsorganisation EcoHealth Alliance, gegenüber Journalisten. Das Team aus Epidemiologen, Zoologen, Virologen und Experten des öffentlichen Gesundheitswesens hat die Aufgabe, die politisch brisante Frage zu klären, wie SARS-CoV-2, das Virus, das Covid-19 verursacht, zuerst den Menschen infiziert hat.

Abgesehen vom Nachweis eines genetisch ähnlichen Coronavirus-Stammes bei Fledermäusen bleiben viele Fragen über die Herkunft des Virus unbeantwortet, darunter auch, ob eine Zwischenwirtsart beteiligt war. „Unsere Analysen zeigen eindeutig, dass SARS-CoV-2 kein Laborkonstrukt oder ein absichtlich manipuliertes Virus ist“, heißt es bereits in einem Paper, das im März 2020 im Fachjournal Nature Medicine veröffentlicht wurde.

Fortschritte in der Behandlung

Wer einem bestimmten Umstand unterliegt, bekommt es nach einer Corona-Impfung womöglich eher mit Nebenwirkungen zu tun als andere. Ein bestimmtes Corona-Medikament soll zudem schon nach 24 Stunden wirksam sein. Das haben Wissenschaftler bei ihren Untersuchungen herausgefunden.

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