Seit wenigen Monaten sind die ersten Vakzine gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 bereit für den Einsatz. Einen von ihnen hat die Universität Oxford in Kooperation mit dem internationalen Pharmakonzern AstraZenca entwickelt. Nun aber kommen erste Zweifel an der Wirksamkeit dieses Corona-Impfstoffs auf.

Corona-Impfstoff: AstraZeneca weckt Zweifel

Mit der mittlerweile weiten Verbreitungen von Mutationen des SARS-CoV-2-Erregers fürchten nicht wenige Forscher um die Wirksamkeit bisheriger Corona-Impfstoffe. Am Beispiel von Oxford-AstraZeneca wird klar, dass sie durchaus berechtigt ist. Eine Variante (501.V2, auch B.1.351), die in in weiten Teilen Südafrikas bereits die dominierende Virusvariante ist, steht dem Vakzin im Weg.

An einer neuen, noch nicht begutachteten Studie nahmen etwa 2.000 Personen teil, die im Durchschnitt 31 Jahre alt waren. Professor Sarah Gilbert, leitende Impfstoffentwicklerin in Oxford, sagte, dass Impfstoffe immer noch vor schweren Erkrankungen schützen sollten. Gegen die südafrikanische Variante aber scheint das Mittel allerdings nur „minimalen Schutz“ zu bieten, wie die Finncial Times zitiert.

„Es sieht so aus, dass wir zwar nicht die Gesamtzahl der Fälle reduzieren, aber es gibt immer noch einen Schutz vor Todesfällen, Krankenhausaufenthalten und schweren Erkrankungen“, so Gilbert. „Das ist wirklich wichtig für die Gesundheitssysteme, selbst wenn wir milde und asymptomatische Infektionen haben, zu verhindern, dass Menschen mit Covid ins Krankenhaus müssen, hätte einen großen Effekt.“

Symptome und Nebenwirkungen

Wie mit den meisten Vakzinen gehen auch mit Corona-Impfstoffen Nebenwirkungen einher. Eine Studie verrät, in welchem Ausmaß die Begleiterscheinungen auftreten. Ob du schon mit Covid-19 infiziert warst, können fünf Coronavirus-Anzeichen verraten. Betroffenen haben diese im Rahmen einer Studie als am häufigsten gemeldet.

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