Veröffentlicht inScience

Einen Kleinplaneten kannst du heute mit bloßem Auge sehen

Willst du einen Planeten sehen, dann benötigst du dafür in der Regel ein Teleskop. Doch es gibt auch Ausnahmen wie den Kleinplaneten Vesta. Diesen kannst du heute mit bloßem Auge sehen.

Hobby-Astronom beobachtet den Sternenhimmel mit einem Teleskop.
Sternbild-Apps eignen sich hervorragend als Einstieg in die Sternkunde. Welche Sternbilder wirst du entdecken? Foto: iStock.com/m-gucci

Willst du Planeten beobachten, dann brauchst du ein Teleskop. Das weiß doch jedes Kind. Dass das nicht immer so stimmt, das stellt der Kleinplanet Vesta unter Beweis. Denn im Unterschied zu seinen Nachbarn kommt der Planet auf einen mittleren Durchmesser von 525 Kilometern. Damit ist er eines der größeren Objekte dieser Art und punktet ferner mit einer rechten Oberfläche. Darum sollst du ihn heute, am 4. März 2021 auch besser erkennen können – ganz ohne Fernglas.

Hobby-Astronom beobachtet den Sternenhimmel mit einem Teleskop.

Einen Kleinplaneten kannst du heute mit bloßem Auge sehen

Willst du einen Planeten sehen, dann benötigst du dafür in der Regel ein Teleskop. Doch es gibt auch Ausnahmen wie den Kleinplaneten Vesta. Diesen kannst du heute mit bloßem Auge sehen.

Kleinplaneten kommen der Erde nah: So kannst du sie sehen

Die hellsten der unzähligen Körper, die sich als Kleinplaneten in den Bahnen von Mars und Jupiter bewegen, erreichen lediglich eine Helligkeit von 8 oder 9 mag. Entsprechend sind diese kosmischen Gebilde nur schwer mit einem Fernglas oder mit dem bloßen Auge zu erkennen. Der Kleinplanet Vesta aber tanzt aus der Reihe. Diesen Kleinplaneten sollst du heute sogar klar erkennen können, und zwar mit dem bloßen Auge und ohne weitere Hilfsmittel.

So kommst du in den Genuss des Kleinplaneten Vesta

Günstig für die Sichtbarkeit von Vesta ist auch der Umstand, dass der Kleinplanet in seiner Bahn im inneren Asteroidengürtel der Erde näher kommen kann als ein anderer Planet dieser Größe. Am 4. März 2021, dem Tag ihrer Oppositionsstellung, soll Vesta im östlichen Teil des Sternbilds Löwe eine Helligkeit von 5,9 mag erreichen. Das ist hell genug, um unter den perfekten Bedingungen, also einer dunklen, klaren Nacht den Kleinplaneten sogar mit dem bloßen Auge ausmachen zu können. Selbstredend sieht man mehr, wenn man in dem Moment zum Fernglas greift.

Vor einiger Zeit entdeckten Forscher am Rande unseres Sonnensystems gleich 139 Kleinplaneten. Bei einem Himmelskörper war sich eine NASA-Sonde nicht sicher, ob es ein Kleinplanet oder nur ein Schneemann war.

Du willst mehr von uns lesen? Folge uns auf Google News.