Außerirdisches Leben zu finden? Für zahlreiche Forschende wäre das ein Traum. Auch viele Menschen, die sich nicht wissenschaftlich mit dem Thema auseinandersetzen, sind neugierig, ob es auch andere Zivilisationen außerhalb der Erde gibt. Das sogenannte Breakthrouh Listen Project hat mehrere Versuche unternommen, um Beweise für außerirdisches Leben im Zentrum unserer Galaxie zu finden.

Außerirdisches Leben finden: Die Idee hinter Breakthrough Listen

Hinter dem Breakthrouh Listen Projekt steckt eine Idee: Ist außerirdisches Leben „da draußen“, dann sendet es Funksignale aus – sowohl absichtlich als auch unbeabsichtigt. Auch wir senden schließlich Funksignale aus.

In der Region um die Milchstraße herum sind die Sterne am dichtesten. Allerdings ist der Nachteil des Zentrums unserer Galaxie, dass es außerhalb der galaktischen Wohnzone liegt. Die bewohnbare Zone wird von der Distanz des Planeten von dem Stern definiert: Ist er zu nah, so könnte das dort befindliche Wasser verdampfen. Ist er zu weit weg, könnte es gefrieren. Selbstverständlich wäre es auch möglich, dass Leben außerhalb dieser Definition existieren kann. Allerdings wird sie an der uns bekannten Formel orientiert.

Die Forschenden sammelten etwa 600 Stunden Funkbeobachtungen. Allerdings fanden sie kein sich wiederholendes Signal von möglichem außerirdischen Leben. Doch die sich wiederholende Signale wurden mit einem Zeitraum von bis zu zehn Stunden ausgeschlossen. Möglicherweise hat außerirdisches Leben also lediglich einen „langen Atem“. Dennoch könnte die Studie etwa dazu beitragen, Phänomene wie radiohelle Magnetare zu verstehen (via Inverse).

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Nicht nur die Frage ob und wo wir möglicherweise auf fremde Zivilisationen treffen könnten, beschäftigt die Wissenschaft. Interessant ist auch die Frage, wie außerirdisches Leben wohl aussehen würde. Wie Aliens aus Science-Fiction-Filme? Ein Forscher vermutet, außerirdisches Leben sieht uns ähnlicher als wir denken. Andere Forscher:innen vermuten, dass unsere Galaxie voll von außerirdischem Leben ist. Möglicherweise bringen ausgerechnet Menschen von der NASA bei der Mars-Mission mikrobielles Leben auf den Roten Planeten.

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