Unsere Erde wird kontinuierlich immer wärmer. Der Klimawandel beeinflusst zunehmend mehr Aspekte unseres täglichen Lebens und wird auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten eine immer größere Rolle spielen. Unter anderem beeinflusst der Treibhauseffekt den Klimawandel maßgeblich mit. Doch warum genau ist das so? Wir erklären es dir.

Der Treibhauseffekt und der Klimawandel

Um zu verstehen, wie sich der Treibhauseffekt auf den Klimawandel auswirkt, musst du zunächst einmal wissen, was dieses Phänomen überhaupt ist und wie es funktioniert. Im Folgenden findest du eine kurze Erklärung dazu:

Der Treibhauseffekt beschreibt einen Vorgang, bei dem sich die Erde zunehmend erwärmt. Lichtstrahlen von der Sonne treffen auf die Erdoberfläche und erwärmen sie dabei. Ein Teil der Strahlung wird reflektiert und zurück in die Atmosphäre geworfen. Allerdings ist es gar nicht so leicht, von dort zu entkommen, da unsere Atmosphäre aus allerlei verschiedenen Gasen besteht. Einige von ihnen wie beispielsweise Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) werden als Treibhausgase bezeichnet. Sie halten die Strahlen auf ihrem Weg auf und schicken sie wieder zurück zur Erde, die dadurch noch mehr bestrahlt wird und sich zusätzlich erwärmt. Genau wie in einem Treibhaus.

Der natürliche und der menschengemachte Treibhauseffekt

Diesen natürlichen Treibhauseffekt gibt es schon seit Jahrmillionen. Er ist einer der Gründe, warum es auf der Erde überhaupt Leben gibt, denn ohne den Treibhauseffekt wäre es hier viel zu kalt für Menschen, Tiere und Pflanzen.

Es gibt allerdings noch ein weiteres Problem, denn die Menschheit produziert durch ihre bloße Existenz eine Menge Treibhausgase. Die Industrie und die Abgase von Autos, Flugzeugen etc. verschlimmern diese Tatsache noch und blasen ebenfalls Unmengen an Kohlenstoffdioxid in die Luft. Je mehr CO2 in der Luft ist, desto mehr Strahlen der Sonne werden auf ihrem Weg durch die Atmosphäre aufgehalten. Das Ergebnis: Unser Planet erwärmt sich immer schneller und schneller.

Die Erderwärmung und ihre Folgen

Die Erderwärmung bleibt nicht ohne Folgen: Sie führt beispielsweise dazu, dass die Polkappen und Gletscher abschmelzen, was wiederum einen Anstieg des Meeresspiegels bewirkt. Das bedroht die Existenzen und die Heimat von Küsten- und Inselbewohnern. Außerdem kommt es immer häufiger zu Naturkatastrophen wie gewaltigen Waldbränden, die durch Trockenheit und Hitze hervorgerufen werden, sowie Sturmfluten und Überschwemmungen (durch den erhöhten Meeresspiegel).

Fazit: Wir müssen weniger Treibhausgase produzieren

Der Treibhauseffekt beeinflusst den Klimawandel maßgeblich mit. Er ist enorm wichtig für die Erde, weil er dafür sorgt, dass Leben auf unserem Planeten existieren kann, doch die enorme Produktion von Treibhausgasen verschärfen die Menschen diesen Effekt immer weiter, was zur Folge hat, dass sich die Erde immer schneller erwärmt. Deshalb sind nachhaltiges Verhalten und Klimabewusstsein enorm wichtig, denn schließlich sollen auch unsere Kinder und Kindeskinder noch gut auf der Erde leben können.

Wie entwickelt sich der Planet Erde abseits des Treibhauseffekts und des Klimawandels weiter? Wissenschaftler:innen vermuten, dass es in ferner Zukunft einen neuen Superkontinent geben könnte. Wusstest du schon, dass unsere Erde alle 26 Sekunden ein kaum merkliches Grollen von sich gibt? Über die Herkunft dieses Phänomens sind sich Forscher:innen auf aller Welt uneinig.

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