Wie wichtig Sinn für Humor für gesundes Altern ist, zeigt eine Studie aus Norwegen. Allerdings muss es für den positiven Effekt die richtige Art von Humor sein.

Humor: Diese Art ist förderlich für dich

Eine Langzeitstudie aus Norwegen mit mehr als 50.000 Teilnehmer:innen zeigt, dass Personen alleine durch Humor gesund bleiben und länger leben können.

Wer sich aber über andere Menschen lustig macht und sich auf ihre Kosten amüsiert ist dabei nicht eingeschlossen. Denn nicht jede Art von Humor hat einen positiven Effekt auf ein gesundes langes Leben. Vielmehr geht um „freundlichen Humor“. Wer diesen besitzt kann laut der Forschenden um Solfrid Romunstad mindestens 20 Prozent gesünder und länger leben.

Bei Proband:innen ab 75 Jahren konnte jedoch kein positiver Effekt nachgewiesen werden. Der Grund: Genetik und das biologische Alter spielen zu diesem Zeitpunkt eine größere Rolle.

Studie und Folgestudie

Die Forschenden entwickelten ein bestimmtes Testverfahren für freundlichen Humor. So konnten sie Humor und Humorlosigkeit bei den Versuchspersonen auf die gleiche Weise bestimmen. Danach teilten die Wissenschaftler:innen die Probrand:innen in Gruppen ein und beobachteten sie zwischen 1995 und 1997 im Bezug auf Gesundheit und Sterblichkeit.

Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie 2010. Anschließend führten sie eine 15-jährige Folgestudie mit 53.556 Teilnehmer:innen durch. Daraufhin schlussfolgerten sie ebenfalls:

„Die Ergebnisse zeigen, dass Sinn für Humor eine gesundheitsschützende kognitive Bewältigungsressource ist.“

Solfrid Romundstad et al.

Nicht nur Humor kann dir helfen, gesünder und länger zu leben. Laut einer neuen Studie führen optimistische Menschen ein längeres Leben. Du kannst deine Lebenserwartung außerdem erhöhen, indem du fünf einfache Dinge in deinen Alltag integrierst.

Quellen: „A 7-year prospective study of sense of humor and mortality in an adult county population: the HUNT-2 study“ (National Library of Medicine, 2010), „A 15-Year Follow-Up Study of Sense of Humor and Causes of Mortality: The Nord-Trøndelag Health Study“ (2016, National Library of Medicine)

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