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Woraus besteht eigentlich der Uranus? Raumsonde soll es herausfinden

Über unseren Eisgiganten Uranus wissen wir bisher herzlich wenig. Allerdings soll sich die NASA nun auf den Planeten fokussieren, sodass sich das bald ändern kann.

Der Uranus wird im Volksmund liebevoll der „Eisplanet“ genannt. Aber so ganz stimmt das wahrscheinlich nicht. Woraus er tatsächlich besteht, soll binnen der nächsten 10 Jahre eine Sonde herausfinden.

Uranus-Forschung als nächstes großes Projekt

Nachdem seitens der NASA fleißig Mars und Mond erkundet werden, soll als nächstes der Uranus folgen. Auf der Wunschliste der National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine steht dieser nun ganz oben. Mit Hilfe eines Orbiters soll es gen Uranus gehen. Durch eine mehrjährige Orbitaltour will die NASA den Planeten und sein Umfeld verstehen. Fokussiert wird dabei vor allem die Atmosphäre, wo dann auch eine Sonde abgeworfen werden soll, die sich den Planeten von nahmen anschaut.

Dabei hoffen Forscherinnen und Forscher dann vor allem zu verstehen, woraus der Uranus tatsächlich besteht, wie The Verge erklärt. Bisherige Theorien besagen, der Uranus bestünde aus Eis, Stein, Wasserstoff und Helium. So ganz sicher ist man sich da aber nicht. Wenn mit den Arbeiten an dem Uranus Orbiter und Sonde (UOP) zeitnah begonnen wird, ließe sich die Frage gegebenenfalls binnen der nächsten 10 Jahre klären.

Mehr Wissen über den Uranus verrät uns auch viel vom Rest des Weltalls

Mehr über den vorletzten Planeten unserer Milchstraße zu erfahren, hilft auch dabei die Areale außerhalb der Milchstraße zu verstehen. Dort scheinen nämlich Eisgiganten wie Uranus und Neptun zu dominieren.

Tatsächlich wurde die Erkundung des Uranus bereits 2011 in den Raum geworfen, allerdings stand er in der Prioritätenliste nur auf dem dritten Platz. Stattdessen fokussierte sich die NASA lieber auf den Mars und den Jupitermond Europa.

Letztmalig in die Nähe des Planeten kamen wir im Jahr 1986 unter NASAs Voyager 2 Mission. Immerhin näherte man sich damals den Wolkenspitzen des Planeten auf gut 50 Kilometer.

Quellen: The Verge, National Academies of Sciences, Engineering, and Medicine

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