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„Weil wir Idioten sind“ — Physiker prophezeit Ende der Menschheit

Wie könnte das Ende der Menschheit aussehen? Der Physiker Brian Cox hat eine sehr konkrete Theorie dazu, und danach sind wir selber Schuld.

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Bislang lässt sich lediglich darüber spekulieren, wann das Ende der Menschheit wirklich eintritt. Auch wenn wir uns – bedenkt man die aktuelle Klimakrise – scheinbar sehr viel Mühe geben, unsere Lebensgrundlage zu zerstören. Manche Forschenden prognostizieren uns auch deshalb einen nahen Untergang in nur wenigen Jahrzehnten. Zumindest über das „wie“ ist sich aber der Physiker, Professor und Wissenschaftsjournalist Brian Cox.

Das Ende der Menschheit: So könnte es aussehen

Geht es nach Cox, könnte eine Art „Naturgesetz“ für das Ende der Menschheit sorgen. Und das auf eine eher beschämende Art. Dahinter verbirgt sich die Hypothese, dass eine Spezies irgendwann nicht mehr mit der Macht umzugehen weiß, zu der sie gelangt ist.

Intelligente Lebewesen würden sich demnach früher oder später durch eigenes Handeln selbst auslöschen, wie Cox im Podcast „Conan O’Brien Needs a Friend“ erklärte.

„Es könnte fast ein Naturgesetz sein, wenn eine intelligente Spezies zu lernen beginnt und dadurch mächtiger wird, dass sie diese Macht auf eine Art einsetzt, die sie vernichtet, und vielleicht haben Zivilisationen nur eine Lebensspanne von tausend, zweitausend oder zehntausend Jahren.“

Brian Cox (via Daily Mail)

Tipp: Die besagte Folge des Podcasts „Conan O’Brien Needs A Friend“ mit Gast Brian Cox dauert 56 Minuten und ist bei Spotify verfügbar.

Das könne bedeuten, dass intelligente Lebensformen nur auf der Erde existieren, weil alle anderen bereits nicht mehr existierten und ihren eigenen Untergang bereits herbeigeführt hätten. Cox fügte zudem hinzu es sei eine „gewaltige Schande“, dass auch wir uns irgendwann womöglich durch eigene Dummheit aus dem Universum beseitigen würden, „einfach weil wir Idioten sind“.

Menschen als „Laune der Natur“

Für Cox erscheint unsere Präsenz als eine Art „Laune der Natur“. Immerhin würde nach dem Ende der Menschheit keine andere Lebensform „plötzlich anfangen, iPhones und Dinge zu erfinden (…). Es scheint sehr unwahrscheinlich.“

Ein solches Denken sei auch nicht neu. Cox verweist dabei auf das Essay „The Value of Science“ (1955) von Richard Feynman, der unter anderem wesentliche Beiträge zum Verständnis der Quantenfeldtheorien geliefert hat, aber auch an der wissenschaftlichen Grundlage für die Entwicklung nuklearer Bomben (Manhattan-Projekt) beteiligt war. Darin sorgt sich der Physiker, dass das Wissen, das wir uns angeeignet haben, unsere Weisheit übersteigt.

Wie Cox es ausdrückt: „Wir haben zu viel Macht für unsere Sterblichkeit und unsere Weisheit“, womit unser Intellekt nicht umgehen könne. „Und so waren sie überrascht, in den 50er Jahren da zu sein und sie lagen richtig damit, überrascht zu sein.“

Quellen: Podcast „Conan O’Brien Needs a Friend“

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