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NASA: Kein Kontakt zu Aliens – laut neuer Studie ist das ein ganz schlechtes Zeichen

Einer neuen Studie der NASA zufolge könnte die Abwesenheit der Aliens auf mehr hinweisen als nur die unendlichen Weiten des Universums. Tatsächlich könnte darin sogar eine ziemlich erschütternde Erkenntnis darin stecken.

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Sind wir allein im Universum oder nicht? Diese Frage beschäftigt viele Menschen auf der Welt und nicht nur jene in der Weltraumforschung. Auch bei der US-Weltraumbehörde NASA hat man sich dieses Themas vor Kurzem erneut angenommen und sich dazu eine recht bekannte Theorie vorgeknöpft. Das Ergebnis ist erschreckend – schon in wenigen hundert Jahren könnte sich nämlich das Schicksal der Menschheit für immer entscheiden.

NASA: Großer Filter ist Bedrohung für Zivilisationen

Im Fokus einer neuen Studie bei der NASA steht die Theorie vom Großen Filter. Der Filter ist eine Art Barriere oder Schwelle zum Erreichen der Zivilisationsstufe, bei der die interstellare Raumfahrt möglich ist. Diese Schwelle könnte eine Bedrohung oder Herausforderung sein und ist extrem schwer zu erreichen.

Es besteht auch die Möglichkeit im Rahmen dieser Theorie, dass mit fortschreitender Entwicklung eine Zivilisation Erfindungen entwickelt, die unweigerlich zu ihrer eigenen Auslöschung beitragen. In diesem Zusammenhang könnten also Außerirdische bereits an ihrem eigenen Großen Filter gescheitert sein, während er der Menschheit noch bevorsteht. Deswegen treffen wir auch auf keine Aliens.

Aktuell bewegen wir uns also zielstrebig auf ein immens großes Hindernis zu, das wir selbst geschaffen haben. Dieses wird unseren Weg zur Zivilisation vom Typ I auf der Kardaschow-Skala blockieren.

Die Kardaschow-Skala geht auf den russischen Astronomen Nikolai Kardaschow zurück. 1964 schlug er eine Kategorisierung für die Entwicklungsstufen extraterrestrischer Zivilisationen nach deren Energieverbrauch vor. Eine Zivilisation vom Typ I ist in der Lage, die gesamte Leistung eines Planeten für sich zu nutzen.

Mögliche Große Filter: Klimawandel und Kriege

Der Untersuchung zufolge könnte die Menschheit in den nächsten 250 Jahren ihren Großen Filter erreichen. Dann wird sich zeigen, ob sie diesen sicher überwindet oder nicht. Wie er letztendlich genau aussehen wird, ist nicht bekannt. Möglich wären aber unter anderem der Klimawandel, atomare Kriege, Pandemien, Asteroideneinschläge oder künstliche Intelligenz.

Für all diese Szenarien gebe es Gegenmaßnahmen, die es jetzt zu ergreifen gilt, um das Risiko der kompletten Vernichtung zu minimieren und um die nächste Stufe zu erreichen. Dann, so das Team, seien der Menschheit keine Grenzen mehr gesetzt. Das ist auch ein insgesamt optimistischerer Blick in die Zukunft als der des Physikers Brian Cox im Podcast von Conan O’Brien. Er glaubt, dass sich die Menschheit aus eigener Dummheit auslöschen wird und zwar aus demselben Grund.  

Die neue Studie wurde noch nicht unabhängig geprüft und auch noch in keinem wissenschaftlichen Fachmagazin veröffentlicht. Zudem gab es schon zuvor Zweifel daran, ob denn der Große Filter überhaupt existiert.

Quelle: „Avoiding the ‚Great Filter‘: Extraterrestrial Life and Humanity’s Future in the Universe“ (NASA 2022)

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