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Physik komplett infrage gestellt – von einem Physiker

Ein Physiker, der nicht an das Forschungsfeld glaubt? Das klingt zunächst paradox. Allerdings gibt es einige Argumente, die uns an den Gesetzen zweifeln lassen sollten.

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Isaac Newton war ein großer Forscher – doch er hatte einen Fehler

Isaac Newton ebnete den Weg für die modernen Naturwissenschaften.Er wies die Gravitationskraft zwischen zwei Objekten nach.Doch 300 Jahre später stieß ein Physik-Student auf einen Fehler in seinem Werk.

Mithilfe von Physik sind wir in der Lage die Welt um uns herum wissenschaftlich zu beschrieben. Berechnungen und Experimente aus dem Gebiet helfen außerdem dabei, Rückschlüsse darauf zu ziehen, was Milliarden von Lichtjahren entfernt von unserer Erde passiert oder gar die Ursprünge des Universums zu verstehen. Dazu dienen unter anderem physikalische Gesetze, auf die sich die Wissenschaftsgemeinde zu einigen vermochte und stets optimiert. Doch ein Physiker hält von diesem Ansatz gar nichts.

Physik ist nicht in Stein gemeißelt

Der theoretische Physiker Sankar Das Sarma glaubt gar nicht erst an die Existenz von physikalischen Gesetzen. Aber wieso? Immerhin helfen sie uns dabei, unsere Erde und das Weltall zu verstehen. Es hat sich bereits auch an mehreren Stellen bewiesen, dass diese Grundfesten der Physik in so vielen Bereichen funktionieren – wie eine Gleichung, die immer aufgeht.

Nicht immer: „Was wir oft physikalische Gesetze nennen, sind eigentlich nur konsistente mathematische Theorien, die scheinbar mit einigen Teilen der Natur übereinstimmen“, zitiert Futurism den Forscher. Er hebt hervor, dass sich diese scheinbaren Grundregeln mit weiterem Wissenszuwachs über unser Universum stets ändern können. Und das „hört nie auf. Es ist als würde man eine unendliche Zwiebel schälen, je mehr wir schälen, desto mehr Schale entdecken wir.“

Auch Quantenmechanik ist keine Lösung

Als Beispiel nennt er die Quantenmechanik, die vereinfacht gesagt die Welt in ihren kleinsten Teilen (Atome und ihre Bestandteile) beschreibt. Sie steht aktuell der allgemeinen Relativitätstheorie gegenüber (und ergänzt sie dennoch ).

Obwohl wir durch die vermeintlichen Regeln, die Quantenmechaniker*innen beobachteten und aufstellten, bereits einige Erkenntnisse gewinnen konnten, sind diese Regeln für Sarma keinesfalls „ultimativ“. Die Unterdisziplin dient eher als „eine Reihe von Regeln, die wir verwenden, um unsere Gesetze auszudrücken“.

Daher würde diese Teildisziplin der Physik auch irgendwann durch etwas anderes ersetzt, ist er sich sicher. Er hofft sogar darauf, da sonst zu Befürchten sei, dass die Forschung dort „steckenbleibe“. Und das wäre für ihn „ein unfassbar deprimierender Gedanke“.

Quelle: Futurism

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