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Genialer Mathe-Trick: Prozentrechnung auch völlig anders möglich

Wer es satt hat, kompliziert Anteile zu kalkulieren, kann sich der folgenden Methode bedienen. Sie erlaubt es sogar, vieles im Kopf zu rechnen.

Menschen umarmen sich
u00a9 Getty Images/Hinterhaus-Productions

Einfach Erklärt: Was ist ein Algorithmus?

In der Mathematik, Informatik und anderen Disziplinen spielen Algorithmen eine wichtige Rolle. Dadurch haben sie längst auch Einzug in den Alltag von Laien erhalten – ob sie dies bemerken oder nicht. Man begegnet ihnen etwa in den Google-Suchergebnissen, auf Facebook oder in Form personalisierter Werbung.

Es gibt wahrscheinlich nur wenige Menschen, die Fans von Prozentrechnung sind. Allen, die sich damit schwer tun, hilft deshalb womöglich schon ein simpler Perspektivwechsel. Der Mathe-Trick dahinter kursiert immer mal wieder auf Twitter. Und erzeugt zum Teil heftige Reaktionen.

Mathe-Trick für Prozentrechnung: Kennst du ihn schon?

Wie unbekannt, aber gleichzeitig nachgefragt er ist, zeigen entsprechende Online-Kommentare. 2021 kritisierte beispielsweise der User @erdgeist in einem Post, dass besagter Mathe-Trick in Schulen zu wenig Aufmerksamkeit beim Vermitteln von Prozentrechnung findet.

„Ein Verbrechen am Schüler, dass das nicht als erstes erwähnt wird, wenn Prozente drankommen.“

Twitter/@erdgeist

Der Nutzer Ben Stephens hatte den Mathe-Trick 2019 mit den einfachen Worten „Faszinierender Life-Hack für Prozentrechnung“ angekündigt. Sein Post wurde am Ende knapp 8.000-mal geteilt und fast 22.000-mal gelikt.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Twitter, der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

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Die in beiden Fällen gemeinte Formel hinter der alternativen Methode für Prozentrechnung lautet „x% of y = y% of x„. Sie bedeutet einfach nur, dass du die Faktoren der Rechnung vertauschen kannst, ohne dass sich das Ergebnis ändert.

So wendest du den Mathe-Trick an

Wer mit Prozentrechnung seine Probleme hat, für den ist die Methode definitiv eine große Hilfe. Etwas komplizierter wird es, sobald das Ergebnis keine natürliche Zahl mehr ist. Dann könnte ein Taschenrechner von Vorteil sein. Allerdings funktioniert der Mathe-Trick auch in diesen Fällen einwandfrei.

Als einfaches Beispiel nannten @erdgeist die Rechnung „18% von 50“, Stephens die Rechnung „4% von 75“, die jeweils im Kopf schwieriger zu lösen sind als die umgekehrten Formeln „50% von 18“ oder „75% von 4“. In beiden Fällen ist das jeweilige Ergebnis am Ende dasselbe, die Zeiten für die Kalkulationen dürften sich jedoch unterscheiden.

Das Urteil im Netz ist eindeutig

Die Vorgehensweise wirkt auf den ersten Blick nicht besonders spektakulär, erzeugt jedoch starke Reaktionen. „Sie haben mein Leben verändert“, „Das hat gerade mein Gehirn zerbrochen“, „Davon habe ich noch nie gehört und finde das eine ausgesprochene Frechheit“ oder „Gütiger Gott“ sind nur einige davon. Ein Nutzer bekannte sich sogar dazu, einen Abschluss in angewandter Mathematik zu haben, diese Methode jedoch nicht zu kennen.

Wie neu dieser Vorgang für viele aber tatsächlich war, zeigen weitere Kommentare zu Stephens „Life-Hack“:

  • @BenCooper1975: „Sie haben Twitter heute gewonnen, Mr. Stephens!!“
  • @WillKanyusik: „Das hat eben mein Gehirn zerstört.“
  • @RuthMCallaghan: „Ich habe Reportern Mathe beigebracht (…) und wünschte ich hätte diese Erklärung in der Tasche gehabt. Ich hatte andere Tricks für Mathephobiker, aber dieser ist weitaus eleganter.“
  • @theroxyd: „Was zur HÖLLE“
  • @markab29: „Verdammt! Das ist so simpel und nützlich. Danke!!!“

Faszinierendes aus der Mathematik

Neben solchen hilfreichen Mathe-Tricks gibt es auch im Bereich der Forschung immer wieder spannende Erkenntnisse. So wurde vor einer Weile eine völlig neue Primzahl entdeckt. Andere Dinge faszinieren auch bis heute, wie die mysteriöse Zahl 137.

Quellen: Twitter/@erdgeist, Twitter/@stephens_ben

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